DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W8-22-7 VIT dichtet rotierende Wellen mit 8 mm Innendurchmesser bei thermischer Beanspruchung wirksam ab.
Der Wellendichtring W8-22-7 VIT dient der Abdichtung rotierender Maschinenelemente gegen Schmierstoffaustritt. Mit den Abmessungen von 8 mm Innendurchmesser, 22 mm Außendurchmesser und 7 mm Breite passt dieser Radial-Wellendichtring exakt in kompakte Gehäusebohrungen. Dank des Werkstoffs FKM (Viton) eignet sich die Dichtung gezielt für thermisch anspruchsvolle Einsatzbereiche. Das Bauteil trennt flüssige Medien und schützt angrenzende Komponenten vor Schmiermittelverlust.
Fachkräfte in Konstruktion und Instandhaltung setzen diesen Radial-Wellendichtring vor allem in Aggregaten mit erhöhten Betriebstemperaturen und Kontakt zu Schmierstoffen ein. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -15 bis +200 Grad Celsius. Typische Einsatzfelder finden sich an rotierenden Wellen, bei denen eine beständige Abdichtung gefordert ist. Die integrierte Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl sorgt für die notwendige radiale Vorspannung der Dichtlippe auf der Wellenoberfläche und behält diese Funktion auch bei thermischen Schwankungen bei.
Das Elastomer FKM überzeugt durch eine ausgeprägte Ozon-, Witterungs- und Alterungsbeständigkeit im praktischen Einsatz. Durch die elastische Kautschukummantelung am Außenmantel gleicht der Ring thermische Ausdehnungen im Gehäusesitz aus und erleichtert die fachgerechte Montage in die Aufnahmebohrung. Diese Bauform kommt ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe aus, was die Reibleistung sowie die Temperaturentwicklung an der Welle gering hält. Der Dichtring ist für Betriebsdrücke von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt.
Dieser Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 8 mm für die Wellenaufnahme, einen Außendurchmesser von 22 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Gesamtbreite von 7 mm. Diese Maße entsprechen dem Standard für Radial-Wellendichtringe dieser Baugröße und definieren den benötigten Einbauraum im Gehäuse.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -15 und +200 Grad Celsius. Der Werkstoff FKM (Viton) behält in dieser Spanne seine elastischen Dichteigenschaften bei und widersteht Verhärtungen durch Hitzeeinwirkung im dauerhaften Betrieb.
Die Zugfeder stützt die Dichtlippe mechanisch und erzeugt die erforderliche radiale Anpresskraft auf der rotierenden Welle. Da die Feder bei dieser Ausführung aus rost- und säurebeständigem Stahl besteht, widersteht sie korrosiven Einflüssen und wirkt einem vorzeitigen Nachlassen der Anpressung entgegen.
Die Ausführung ohne Staub- oder Schutzlippe reduziert das Reibmoment an der Kontaktfläche der Welle. Dies verringert die Wärmeentwicklung an der Dichtstelle. Konstruktionen ohne Schutzlippe eignen sich vor allem für saubere Einbauumgebungen, in denen kein externer Schmutzeintrag auf die Welle einwirkt.
Der Dichtring ist für eine Druckbeständigkeit von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt. Er fungiert in erster Linie als drucklose Barriere für Spritz- und Schmierflüssigkeiten. Bei höheren Betriebsdrücken sind gesonderte Druckausführungen oder entlastende Konstruktionen im Gehäuse vorzusehen.
Die elastische Außenfläche unterstützt die Dichtwirkung am Gehäusesitz, auch bei leicht rauen Gehäusebohrungen oder thermischer Ausdehnung. Zudem vermindert der Kautschukmantel das Risiko von Passungsrost und vereinfacht das gleichmäßige Einpressen des Rings in die Bohrung.
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