DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5% | 10,63 € |
| 25 | 10% | 10,07 € |
| 50 | 15% | 9,51 € |
Der Wellendichtring W100-115-9 B1 dichtet Wellen mit 100 mm Durchmesser bei -30 bis +100 °C wirksam gegen Schmierstoffaustritt ab.
Beim Wellendichtring W100-115-9 B1 handelt es sich um eine Radialwellendichtung zur Abdichtung von Schmierölen und Schmierfetten an rotierenden Maschinenteilen. Der Dichtring verfügt über einen Innendurchmesser von 100 mm, einen Außendurchmesser von 115 mm und eine Einbaubreite von 9 mm. Das Elastomer NBR (Perbunan) bildet in Kombination mit der metallischen Feder eine passgenaue Dichtwirkung an der rotierenden Welle.
Dieses Dichtelement dichtet Lagerstellen und Getriebegehäuse im industriellen Maschinenbau gegen austretendes Öl oder Schmierfett ab. Durch die Auslegung bis maximal 0,5 bar Druck eignet sich die Konstruktion vorrangig für drucklose Gehäuse oder Systeme mit minimaler Druckdifferenz. Da diese Ausführung ohne Schutzlippe gefertigt ist, empfiehlt sich die Verwendung in sauberen Betriebsräumen oder geschützten Gehäuseabschnitten ohne groben Schmutzanfall von außen. Mit 9 mm Breite passt der Ring in axial kompakte Einbauräume.
Die Bauform B1 nutzt eine definierte Dichtlippe, die durch eine ringförmige Zugfeder aus unlegiertem Stahl auf die Welle gedrückt wird. Diese Zugfeder unterstützt den radialen Anpressdruck der Dichtkante auf der Lauffläche bei dynamischer Bewegung. Das Material NBR deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab und widersteht üblichen Mineralölen und Fetten. Weil eine Staublippe fehlt, sollte die Welle vor dem Dichtsitz sauber gehalten werden, um Verschleiß an der Dichtkante zu vermeiden.
Mit einem Innendurchmesser von 100 mm sitzt der Ring auf der Welle, während der Außendurchmesser 115 mm und die axiale Einbaubreite 9 mm betragen. Diese Maße müssen präzise auf die Abmessungen der Einbaustelle abgestimmt sein, um einen festen Sitz im Gehäuse zu erreichen.
NBR (Perbunan) eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad. In diesem Bereich bleibt das Elastomer flexibel gegenüber mineralölbasierten Schmierstoffen und Fetten. Für dauerhaft heißere Umgebungen sind thermisch höher belastbare Werkstoffe erforderlich.
Eine Dichtung ohne zusätzliche Schutzlippe besitzt lediglich eine primäre Dichtlippe gegen austretenden Schmierstoff aus dem Gehäuseinneren. Sie bietet keine zusätzliche Barriere gegen Staub oder Spritzwasser von außen. Daher eignet sich diese Bauart vor allem für saubere Umgebungen oder Gehäuse mit vorgelagerten Abdeckungen.
Die Konstruktion ist für Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar ausgelegt und dichtet vorrangig drucklose Schmieröl- und Fetträume ab. Höhere Betriebsdrücke können zu Verformungen der Dichtlippe führen, weshalb dafür druckfeste Spezialausführungen benötigt werden.
Die ringförmige Zugfeder aus unlegiertem Stahl spannt die Dichtlippe auf den Wellendurchmesser von 100 mm vor. Sie gleicht thermische Maßänderungen des NBR-Materials sowie minimale Rundlaufabweichungen aus und unterstützt den radialen Anpressdruck der Dichtkante im Betrieb.
Die Dichtlippe muss beim Aufschieben auf die Welle vor spitzen Kanten, Absätzen und Nuten geschützt werden. Der Einpressvorgang in das Gehäuse mit 115 mm Bohrung sollte gleichmäßig und absolut rechtwinklig zur Wellenachse erfolgen. Leichtes Einfetten der Dichtlippe vor dem Einbau verringert Reibung und Verschleiß beim Anlaufen.
Freudenberg FST GmbH
Höhnerweg 2 - 4, 69469 Weinheim/Bergstraße, Germany
info@fst.com, https://www.fst.com/de/footer/impressum/