DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W195-230-16 BA dichtet Wellen mit 195 mm Durchmesser zuverlässig ab und schützt mit NBR-Kautschuk sowie Zugfeder vor Schmierstoffaustritt.
Der Wellendichtring W195-230-16 BA dient der zuverlässigen Abdichtung rotierender Wellen gegen Schmierstoffverlust. Bei einem Innendurchmesser von 195 mm, einem Außendurchmesser von 230 mm und einer Breite von 16 mm findet dieses Dichtelement in groß dimensionierten Baugruppen des Maschinen- und Anlagenbaus Verwendung. Das Material NBR (Perbunan) deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab. Eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die radiale Vorspannung der Dichtlippe auf der Welle.
Dieser Radial-Wellendichtring kommt in rotierenden Wellenanordnungen zum Einsatz, bei denen Schmierfett oder druckloses Schmieröl im Gehäuse gehalten werden soll. Durch die Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 bar eignet sich das Dichtelement für drucklose oder minimal druckbeaufschlagte Systeme. Da die Ausführung ohne zusätzliche Schutzlippe konstruiert ist, empfiehlt sich der Betrieb in sauberen Umgebungen oder in Kombination mit vorgelagerten Dichtsystemen gegen äußeren Schmutzanfall.
Die Ausführung BA besitzt einen vollständig kautschukummantelten Außenmantel. Diese Gummierung erleichtert das Einpressen in die Gehäusebohrung und gleicht thermische Ausdehnungen bei Werkstoffpaarungen wie Leichtmetallgehäusen aus. Zudem dichtet der Elastomer-Außenmantel auch bei leichten Oberflächenrauheiten der Gehäuseaufnahme zuverlässig ab. Achten Sie bei der Montage auf ein rechtwinkliges Einsetzen zur Wellenachse sowie auf eine gratfreie Welle, um die empfindliche Dichtkante während des Einbaus vor Beschädigungen zu bewahren.
Dieser Radial-Wellendichtring verfügt über einen Innendurchmesser von 195 mm, abgestimmt auf die entsprechende Welle. Der Außendurchmesser für den Gehäusesitz misst 230 mm bei einer Gesamtbreite von 16 mm. Diese Maße entsprechen gängigen Gehäuseabmessungen im industriellen Maschinenbau.
Der Werkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch Perbunan genannt) deckt Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad ab. Das Elastomer widersteht üblichen mineralölbasierten Schmierfetten und Ölen, verliert in diesem thermischen Rahmen nicht an Elastizität und bietet ein ausgewogenes Verhältnis von Flexibilität und mechanischer Beständigkeit.
Die integrierte Wurmfeder aus unlegiertem Stahl übt eine kontinuierliche radiale Kraft auf die Dichtlippe aus. Dadurch bleibt die Dichtkante auch bei Schwingungen oder nachlassender Materialspannung am Wellenumfang anliegen. Die Feder trägt dazu bei, den erforderlichen Anpressdruck über den gesamten Betriebsbereich aufrechtzuerhalten.
Das Bauteil ist für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Standard-Wellendichtringe sind primär für drucklose Abdichtungen konzipiert, etwa um austretendes Schmieröl oder Schmierfett zurückzuhalten. Höhere Betriebsdrücke können die Dichtlippe verformen oder von der Lauffläche abheben, weshalb druckbelastete Anwendungen gesonderte Druckausführungen erfordern.
Die Bauform ohne Schutzlippe reduziert Reibung und Wärmeentwicklung an der Welle, da nur eine einzige Berührungszone existiert. Dies spart Antriebsleistung und senkt die Temperatur an der Dichtkante. Diese Bauart eignet sich für geschlossene Gehäuseräume oder Aggregate, bei denen kein direkter Kontakt mit Staub, Spritzwasser oder abrasiven Partikeln von außen besteht.
Ein gummierter Außenmantel sorgt für eine zuverlässige statische Abdichtung in der Gehäusebohrung, selbst bei leicht rauen Aufnahmebohrungen oder geteilten Gehäusen. Zudem mindert der Kautschuk die Gefahr von Passungsrost und erleichtert die Montage, da im Vergleich zu metallischen Außenmänteln geringere Einpresskräfte erforderlich sind.
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