DICHTOMATIK
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Die Ausführung Wellendichtringe w190-220-12-b2 dichtet rotierende Wellen mit den Abmessungen 190x220x12 mm ab und schützt Schmierstellen wirksam vor Schmutzeintrag.
Die Wellendichtringe w190-220-12-b2 dienen dem Abdichten rotierender Wellen in Maschinen und Industriegetrieben. Mit einem Innendurchmesser von 190 mm, einem Außendurchmesser von 220 mm und einer Breite von 12 mm schließt der Radial-Wellendichtring Gehäuseöffnungen sauber ab. Das Bauteil hält Schmieröle oder Fette im Gehäuse und trägt dazu bei, das Eindringen von Staub oder Feuchtigkeit in die Lagerstelle zu verhindern. Das widerstandsfähige NBR-Material unterstützt dabei den gleichmäßigen Kontakt zur Welle.
Typische Einsatzbereiche für diese Baugröße finden sich im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau. Überall dort, wo Wellen mit einem Durchmesser von 190 mm gelagert sind, schützt der Dichtring die umliegenden Wälzlager vor Kontamination. Die Konstruktion ist darauf ausgelegt, Medien wie Schmierfette und mineralische Öle im Inneren des Gehäuses zu halten.
Der Werkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch als Perbunan bekannt) zeichnet sich durch gute Beständigkeit gegen Mineralöle und Fette aus. Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +100 °C. Für Standard-Schmierstoffe im industriellen Dauereinsatz bietet NBR eine elastische Dichtlippe, die sich den leichten Wellenbewegungen anpasst.
Achten Sie bei der Montage auf eine einwandfreie, riefenfreie Gegenlauffläche der Welle sowie eine rechtwinklige Ausrichtung im Gehäuse. Um die Dichtlippe beim Einbau zu schonen, empfiehlt sich das Benetzen mit Schmierstoff.
Der Innendurchmesser beträgt 190 mm und passt auf entsprechende Wellen. Der Außendurchmesser misst 220 mm für den Sitz in der Gehäusebohrung, während die Baubreite 12 mm beträgt. Diese Abmessungen ermöglichen einen formschlüssigen Einbau in standardisierte Gehäuseaufnahmen.
Der Dichtring ist für Betriebstemperaturen von -30 °C bis +100 °C ausgelegt. Dieser Temperaturbereich resultiert aus den Materialeigenschaften des verwendeten NBR-Elastomers. Bei Einsätzen innerhalb dieser Spanne bleibt der Werkstoff flexibel genug, um die geforderte Dichtwirkung an der rotierenden Welle zu erbringen.
NBR, auch als Perbunan bekannt, eignet sich vor allem für Schmieröle auf Mineralölbasis sowie herkömmliche Schmierfette. Das Elastomer bietet gegenüber diesen Medien eine gute Beständigkeit und quillt nur minimal auf. Bei aggressiven synthetischen Schmierstoffen oder speziellen Chemikalien sollte die Materialverträglichkeit vorab geprüft werden.
Vor dem Einpressen sollten Sie die Dichtlippe und die Außenfläche leicht mit dem Betriebsöl oder Fett benetzen. Die Montage erfolgt mit einem passenden Einpresswerkzeug plan zur Gehäusebohrung, um Verkantungen zu vermeiden. Scharfkantige Absätze auf der Welle sollten mit Montagehülsen abgedeckt werden, damit die Dichtkante unbeschädigt bleibt.
Die Ausrichtung der Dichtlippe richtet sich nach der Hauptaufgabe der Abdichtung. Soll in erster Linie Schmierstoffaustritt aus dem Gehäuse verhindert werden, zeigt die Lippe nach innen zum Gehäuseinnenraum. Steht der Schutz vor eindringendem Schmutz oder Spritzwasser im Vordergrund, wird die Dichtlippe nach außen gerichtet.
Ein Radial-Wellendichtring trennt den Schmierbereich des Lagers von der äußeren Umgebung. Er verhindert das Auslaufen von Schmiermitteln wie Öl oder Fett entlang der rotierenden Welle. Gleichzeitig schirmt er Staub, Feuchtigkeit und Schmutzpartikel ab, wodurch Wälzlager und Getriebekomponenten vor vorzeitigem Verschleiß geschützt werden.
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