DICHTOMATIK
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Auf einen Blick: Der Wellendichtring W25-47-7 B1 mit den Maßen 25x47x7 mm aus NBR dichtet rotierende Wellen bei Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad ab.
Der Wellendichtring W25-47-7 B1 dient dem Abdichten rotierender Wellen gegen Schmierstoffaustritt. Mit einem Innendurchmesser von 25 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm und einer Breite von 7 mm passt diese Radialdichtung in entsprechende Gehäusebohrungen. Das Elastomer NBR (Perbunan) bietet Beständigkeit gegenüber Schmierfetten und Ölen auf Mineralölbasis. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt den radialen Anpressdruck der Dichtkante auf die Wellenoberfläche.
Diese Radialdichtung kommt bei rotierenden Wellenkonstruktionen zum Einsatz, bei denen Schmiermittel im Gehäuse gehalten werden sollen. Die Ausführung ist für Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar ausgelegt und arbeitet in einem Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad. Da diese Variante ohne Schutzlippe gefertigt ist, eignet sie sich für saubere Einbauumgebungen oder geschützte Gehäuseinnenräume.
Vor dem Einbau sind die Abmessungen der Welle sowie die Beschaffenheit der Gegenlauffläche zu prüfen. Die Konstruktion ohne Schutzlippe reduziert Reibungsverluste an der Kontaktstelle, setzt jedoch eine saubere Betriebsumgebung voraus. Beim Einbau trägt ein gleichmäßiges Einpressen mit geeignetem Werkzeug dazu bei, die Dichtlippe und die Zugfeder aus unlegiertem Stahl vor Beschädigungen zu schützen. Eine leichte Vorbefettung der Dichtkante erleichtert das Einlaufen während der ersten Umdrehungen.
Der Ring besitzt einen Innendurchmesser von 25 mm für die Wellenaufnahme, einen Außendurchmesser von 47 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Breite von 7 mm. Diese Maße entsprechen gängigen Normgrößen im Maschinenbau und ermöglichen den passgenauen Sitz in vorbereiteten Dichtungssitzen.
Der zulässige Einsatzbereich erstreckt sich von -30 bis +100 Grad. Innerhalb dieses Bereichs behält der Werkstoff NBR seine elastischen Eigenschaften, sodass die Dichtwirkung bei üblichen Betriebstemperaturen im Industrie- und Handwerksbereich stabil bleibt. Bei kontinuierlich höheren Temperaturen über 100 Grad sind alternative Werkstoffe erforderlich.
Die Feder spannt die Dichtlippe radial auf die umlaufende Welle vor. Dadurch gleicht sie minimale Wellenschwingungen aus und unterstützt den konstanten Kontakt zwischen Elastomer und Gegenlauffläche. Der Werkstoff aus unlegiertem Stahl eignet sich für Standardumgebungen mit Kontakt zu üblichen Industrieschmierstoffen.
Die Druckbeständigkeit liegt bei maximal 0,5 bar. Radial-Wellendichtringe dieser Bauform sind für drucklose Systeme oder geringe Überdrücke konzipiert. Höhere Systemdrücke erfordern spezielle Druckausführungen oder druckentlastende Konstruktionen im Gehäuse, um ein Verformen der Dichtlippe zu vermeiden.
Dichtringe ohne Schutzlippe verfügen über lediglich eine primäre Dichtkante zur Schmiermittelrückhaltung. Diese Bauart erzeugt ein geringeres Reibmoment als zweilippige Varianten mit zusätzlicher Staublippe. Der Einsatz empfiehlt sich vor allem in geschlossenen Baugruppen, bei denen keine Schmutzeinwirkung von außen auf die Dichtstelle einwirkt.
NBR, auch als Nitrilkautschuk oder Perbunan bezeichnet, bietet gute Beständigkeit gegen herkömmliche Mineralöle, Schmierfette und Hydrauliköle. Das Material zeigt ein solides Verschleißverhalten im täglichen Betrieb. Für Anwendungen mit aggressiven Säuren, Bremsflüssigkeiten oder synthetischen Esterölen ist das Elastomer hingegen nicht ausgelegt.
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