DICHTOMATIK
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Wellendichtringe w45-72-10-b2 dichten rotierende Wellen mit 45 mm Durchmesser gegen Schmierstoffaustritt und das Eindringen von Schmutz ab.
Der Radialwellendichtring w45-72-10-b2 schützt Gehäuseinnenräume vor dem Austritt von Schmierstoffen und hält Partikel von rotierenden Maschinenelementen fern. Mit einem Innendurchmesser von 45 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm und einer Gehäusebreite von 10 mm eignet sich diese Dichtung für entsprechende Einbauräume. Der Werkstoff NBR bietet eine geeignete Elastizität für den Einsatz in Industrie- und Getriebeanwendungen.
Diese Dichtungsvariante kommt vorrangig an rotierenden Wellen zum Einsatz, bei denen Schmierfette oder Schmieröle im Aggregat verbleiben sollen. Das Zusammenspiel aus NBR-Dichtlippe und Versteifungskörper dichtet Gehäusebohrungen im Maschinen- und Anlagenbau ab. Typische Einsatzfelder finden sich an Antriebswellen und gelagerten Wellenabschnitten. Durch die schlanke Baubreite von 10 mm benötigt der Ring nur geringen axialen Bauraum im Aggregat.
Der Dichtlippenwerkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch bekannt als Perbunan) zeichnet sich durch gute Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierfetten und Ölen aus. Das Material bleibt im Temperaturbereich von -30 bis +100 °C flexibel und hält den Kontakt zur rotierenden Welle aufrecht. Bei der Montage empfiehlt sich das Benetzen der Dichtkante mit Schmierstoff, um Reibung und Verschleiß beim ersten Anlaufen der Welle zu verringern.
Der Dichtring weist einen Innendurchmesser von 45 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 72 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Breite von 10 mm auf. Diese Maße entsprechen gängigen Normgrößen für den Maschinenbau.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +100 °C. Innerhalb dieser Grenzwerte behält das Elastomer seine elastischen Eigenschaften und unterstützt die vorgesehene Dichtwirkung an der rotierenden Welle.
NBR (Perbunan) erweist sich als widerstandsfähig gegen Fette und Schmieröle auf Mineralölbasis sowie gegen Wasser. Für stark aggressive Chemikalien, synthetische Öle mit speziellen Zusätzen oder höhere Betriebstemperaturen sind dagegen andere Werkstoffe wie FKM zu prüfen.
Zur Abdichtung von Schmierstoffen im Gehäuseinneren zeigt die Dichtlippe in Richtung des Mediums. Soll primär das Eindringen von Schmutz und Spritzwasser von außen verhindert werden, weist die Dichtlippe nach außen.
Achten Sie auf eine rechtwinklige Montage zur Wellenachse. Verwenden Sie ein geeignetes Einpresswerkzeug, das die Kraft gleichmäßig über den Außenbereich verteilt, um ein Verkanten oder Verformen des Rings zu vermeiden.
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