FAG
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| 30 | 9,71 € | 87,37 € |
Das Vierpunktlager QJ212 -TVP von FAG Wälzlager (60x110x22 mm) nimmt hohe Axialkräfte in beiden Richtungen bei geringem axialem Bauraum auf.
Das Vierpunktlager QJ212 -TVP gehört zur Gruppe der radialen Schrägkugellager und nimmt axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Durch den geteilten Innenring lässt sich eine große Anzahl an Kugeln im Lager unterbringen, was die Belastbarkeit der Konstruktion begünstigt. Mit den Hauptabmessungen von 60 mm Bohrung, 110 mm Außendurchmesser und 22 mm Breite beansprucht dieses Wälzlager nur wenig axialen Bauraum. Als offene Ausführung ohne Dichtung ist es für den Betrieb mit externer Schmierung konzipiert.
Dieses Lager kommt vor allem zum Einsatz, wenn wechselnde oder überwiegend axiale Belastungen auftreten und eine enge axiale Führung gefordert ist. In Lagerungskonzepten, bei denen Radialkräfte über ein separates Radiallager abgeführt werden, übernimmt das Vierpunktlager gezielt die axiale Führung der Welle in beide Richtungen. Die Ausführung ohne Haltenut im Außenring eignet sich für Gehäuse, in denen keine Fixierung über Sicherungsstifte vorgesehen ist.
Das Nachsetzzeichen TVP kennzeichnet einen Käfig aus Polyamid. Dieser Werkstoff weist ein geringes Eigengewicht auf und unterstützt einen leisen Lauf der Wälzkörper. Für den Einsatz ist ein Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad zulässig. Da der Innenring geteilt ist, lässt sich das offene Lager nicht selbsthaltend montieren: Außenring und Innenringhälften können getrennt voneinander auf Welle und Gehäuse aufgezogen werden, was die Handhabung bei der Montage erleichtert.
Mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer Breite von 22 mm entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen. Es ist in der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 gefertigt. Diese Abmessungen ermöglichen den Einbau in Konstruktionen, die beidseitige Axialkräfte auf engem Bauraum aufnehmen müssen.
Das Nachsetzzeichen TVP steht für einen Käfig aus Polyamid. Dieser Kunststoffwerkstoff zeichnet sich durch geringe Masse sowie gute Dämpfungseigenschaften aus und begünstigt einen geräuscharmen Lauf. Für Baugruppen mit diesem Käfig gilt ein zulässiger Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad.
Der geteilte Innenring ermöglicht das Einfüllen einer höheren Kugelanzahl, was die axiale Tragfähigkeit der Konstruktion steigert. Gleichzeitig erleichtert die Bauform die Montage, da sich Außenring und die beiden Innenringhälften separat auf Welle und Gehäuse positionieren lassen.
Ohne integrierte Dichtungen erfordert das offene Lager eine Abdichtung über die Gehäuseumgebung. Die Schmierung erfolgt extern mit Schmierfett oder Schmieröl. Dies erlaubt eine anwendungsspezifische Schmierstoffwahl und das regelmäßige Nachschmieren im laufenden Betrieb.
Normale Radiallagerluft kennzeichnet das werksseitige Standardspiel für übliche Passungsverhältnisse und Betriebsbedingungen. Sie dient dazu, wärmebedingte Ausdehnungen der Wälzkörper auszugleichen und unerwünschten Verspannungen im Betrieb entgegenzuwirken.
Ausgelegt ist diese Lagerbauart primär für reine oder dominierende Axiallasten in beide Richtungen. Treten zusätzlich Radialkräfte auf, wird das Lager üblicherweise mit einem reinen Radiallager kombiniert, wobei der Außenring des Vierpunktlagers radial mit Spiel im Gehäuse montiert wird.
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