FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 16,39 € | 311,33 € |
| 5 | 32,77 € | 294,95 € |
Das Vierpunktlager QJ318 -N2-MPA von FAG bietet mit 90 mm Bohrung und geteiltem Innenring eine kompakte Lösung für beidseitige Axialbelastungen.
Das Vierpunktlager QJ318 -N2-MPA ist ein spezielles Radial-Kugellager für die Aufnahme hoher Axialkräfte in beiden Richtungen bei geringem axialem Bauraum. Das Bauteil von FAG besitzt die Maße 90 x 190 x 43 mm und ist als offenes Lager ohne Dichtung ausgeführt. Durch den geteilten Innenring nimmt der Kugel- und Käfigsitz eine größere Anzahl an Wälzkörpern auf. Mit seinem Messingkäfig und der normalen Radiallagerluft eignet sich das Wälzlager für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad.
Konstrukteure setzen dieses Vierpunktlager vor allem dort ein, wo wechselnde oder reine Axialkräfte auftreten und der Bauraum für zweireihige Schrägkugellager fehlt. Häufig dient es in Baugruppen als reines Axiallager, während ein separates Radiallager die Querkräfte aufnimmt. In solchen Fällen wird der Außenring im Gehäuse radial freigestellt montiert, damit das Lager ausschließlich Axiallasten führt.
Die zwei um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring verhindern das Mitdrehen des Lagers im Gehäuse, indem passende Sicherungsstifte eingreifen. Dies ist besonders wichtig, wenn das Lager mit radialem Spiel als reines Axiallager fungiert. Der zweiteilige Innenring ermöglicht zudem eine getrennte Montage: Außenring mit Kugelkranz und die beiden Innenringhälften lassen sich nacheinander einpassen. Das erleichtert die Montage auf der 90-mm-Welle.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 90 mm, einen Außendurchmesser von 190 mm und eine Breite von 43 mm. Durch diese standardisierten Abmessungen der Baureihe QJ318 passt es in entsprechende Gehäusebohrungen und nimmt Wellen mit 90 mm Durchmesser auf. Die Toleranzen für Maß- und Laufgenauigkeit entsprechen der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Bei dieser Ausführung handelt es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben. Schmierstoffe können direkt an die Wälzkörper gelangen, weshalb die Lagerstelle über das Maschinengehäuse gegen Schmutz und Feuchtigkeit abgedichtet werden muss. Die Schmierung erfolgt betriebsbedingt über Öl oder Fett aus dem umgebenden System.
Ein Messingkäfig zeichnet sich durch mechanische Festigkeit und Wärmebeständigkeit aus. Er führt die Wälzkörper auch bei raschen Beschleunigungen und erhöhten Belastungen präzise in der Laufbahn. Zudem behält Messing seine Festigkeit über den gesamten zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad bei.
Das Nachsetzzeichen -N2 kennzeichnet zwei um 180 Grad zueinander versetzte Haltenuten an einer Stirnseite des Außenrings. In diese Nuten greifen bei der Montage Haltestifte ein. Diese Konstruktion fixiert den Außenring im Gehäuse gegen unerwünschtes Verdrehen, insbesondere bei radial entlastetem Einbau als reines Axiallager.
Durch den zweiteiligen Innenring lassen sich der Außenring mit dem Kugelkranz sowie die beiden Innenringhälften separat auf die Welle und in das Gehäuse einpassen. Zudem ermöglicht die geteilte Bauform die Unterbringung einer hohen Kugelanzahl, was die Aufnahme hoher Axiallasten in beide Richtungen begünstigt.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad. Der verbaute Messingkäfig und die offene Konstruktion tragen dazu bei, dass das Lager auch bei thermischer Beanspruchung formstabil arbeitet. Für den Einsatz an den Temperaturgrenzen muss ein Schmierstoff gewählt werden, der diesen Bereich zuverlässig abdeckt.
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