FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 46,86 € | 890,42 € |
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Das Vierpunktlager QJ324 -N2-MPA von FAG nimmt bei kompakten Abmessungen von 120x260x55 mm hohe axiale Belastungen in beiden Richtungen auf.
Das Vierpunktlager QJ324 -N2-MPA ist ein spezielles Radial-Kugellager zur Aufnahme hoher Axialkräfte aus beiden Richtungen bei geringem axialem Bauraumbedarf. Durch den geteilten Innenring fasst die Konstruktion besonders viele Wälzkörper, während der massive Messingkäfig den Lauf bei anspruchsvollen Bedingungen führt. Als offenes Lager ausgelegt, arbeitet die Komponente in einem Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad und eignet sich für öl- oder fettgeschmierte Baugruppen.
Dieser Lagertyp kommt vor allem dort zum Einsatz, wo überwiegend wechselnde Axialkräfte auftreten und der Bauraum für zweireihige Schrägkugellager nicht ausreicht. Häufig dient das Bauteil als reines Axiallager in Kombination mit einem separaten Radiallager. Bei einer solchen Anordnung wird der Außenring im Gehäuse radial freigestellt, sodass das Lager keine Radialkräfte aufnimmt. Typische Einsatzbereiche finden sich in Industrieanwendungen und Lagerungsanordnungen mit wechselnder Kraftrichtung entlang der Welle.
Der zweiteilige Innenring ermöglicht einen getrennten Einbau von Außenring, Kugelkranz und Innenringhälften, was die Montage auf der 120-mm-Welle erleichtert. Die zwei um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring nehmen Sicherungsstifte des Gehäuses auf. Dadurch lässt sich der Außenring formschlüssig gegen Mitdrehen sichern, was insbesondere bei radialem Gehäusespiel für axiale Lagerstellen entscheidend ist. Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 mit normaler Radiallagerluft.
Dieses Wälzlager nimmt hohe axiale Kräfte in beiden Richtungen auf und benötigt axial wenig Bauraum. Es besitzt einen geteilten Innenring für eine dichte Kugelbesetzung, einen geführten Messingkäfig sowie zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring.
Die Bohrung beträgt 120 mm, der Außendurchmesser misst 260 mm und die Lagerbreite beläuft sich auf 55 mm. Diese standardisierten Hauptmaße bestimmen den Sitz auf der Welle sowie die Aufnahme im Lagergehäuse.
Die beiden um 180 Grad versetzten Haltenuten dienen der Verdrehsicherung im Gehäuse. Wenn das Lager als reines Axiallager mit radialem Gehäusespiel eingesetzt wird, greifen Sicherungsstifte in diese Nuten ein und verhindern das Mitdrehen des Außenrings.
Da das Lager offen und ohne integrierte Dichtungen ausgeführt ist, muss die Schmierstoffversorgung über das Gehäuse erfolgen. Je nach Betriebsumgebung und Drehzahl eignet sich der Einsatz von Schmieröl oder geeignetem Lagerfett mit externer Gehäuseabdichtung.
Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Der Werkstoff des Messingkäfigs sowie die Maßstabilität der Lagerringe erlauben den Betrieb auch bei erhöhter thermischer Beanspruchung in Getrieben und Industrieanlagen.
Das Lager entspricht der normalen Toleranzklasse P0/PN, die international auch als ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Genauigkeitsklasse deckt gängige Industrieanforderungen an Maß- und Planlaufgenauigkeit standardisierter Maschinenbauteile ab.
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