FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 16,14 € | 306,64 € |
| 5 | 32,27 € | 290,51 € |
Das Vierpunktlager QJ315 -N2-MPA von FAG mit den Maßen 75x160x37 mm nimmt beidseitig Axiallasten bei geringem axialem Bauraumbedarf auf.
Das Vierpunktlager QJ315 -N2-MPA ist ein einreihiges Wälzlager von FAG Wälzlager mit geteiltem Innenring. Durch die spezifische Laufbahngeometrie nimmt das Lager axiale Kräfte in beiden Richtungen auf und beansprucht dabei nur geringen axialen Bauraum. Mit einer Bohrung von 75 mm, 160 mm Außendurchmesser und 37 mm Breite eignet sich die offene Konstruktion für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius.
Konstrukteure setzen dieses Lager vor allem dort ein, wo wechselnde axiale Belastungen auftreten und eine präzise axiale Führung gefordert ist. Häufig dient das Vierpunktlager zusammen mit einem Radiallager als separates Axiallager. Dank des geteilten Innenrings nimmt die Konstruktion eine hohe Anzahl an Wälzkörpern auf, was die axiale Belastbarkeit stärkt. Für den reinen Axialbetrieb wird der Außenring mit radialem Spiel im Gehäuse montiert.
Die Ausführung N2 verfügt über zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring. Sicherungsstifte greifen in diese Nuten ein und hindern den Außenring daran, sich im Gehäuse unkontrolliert zu verdrehen. Der Messingkäfig dient der präzisen Führung der Kugeln auch bei anspruchsvollen Betriebsverhältnissen. Da es sich um ein ungedichtetes Lager mit normaler Radiallagerluft handelt, stimmen Sie die Schmierstoffauswahl und die externe Dichtung auf die jeweilige Einbausituation ab.
Ein Vierpunktlager entspricht im Grundaufbau einem Schrägkugellager, besitzt jedoch geteilte Innenringe und eine angepasste Laufbahngeometrie. Die Kugeln berühren die Laufbahnen an vier Punkten, wodurch das Lager axiale Kräfte in beiden Richtungen aufnimmt. Durch die geteilte Bauform lässt sich zudem eine größere Kugelanzahl einsetzen, was die axiale Belastbarkeit erhöht.
Mit 75 mm Innendurchmesser, 160 mm Außendurchmesser und 37 mm Baubreite entsprechen die Dimensionen exakt der Reihe QJ315. Diese Maße sind maßgebend für die Auslegung von Welle und Gehäusebohrung. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 für Standardanwendungen im industriellen Maschinenbau.
Zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten am Außenring (Kennzeichnung N2) ermöglichen den formschlüssigen Eingriff von Sicherungsstiften. Wird das Lager als reines Axiallager mit radialem Gehäusespiel montiert, verhindern die Haltenuten das Mitdrehen des Außenrings im Lagergehäuse bei rotierender Welle.
Der Messingkäfig (Nachsetzzeichen MPA) zeichnet sich durch hohe Festigkeit und gute Notlaufeigenschaften im Wälzkörperkontakt aus. Werkstoffe auf Messingbasis eignen sich für Einsätze mit erhöhten Vibrationen, starken Beschleunigungen oder anspruchsvollen Schmierungsbedingungen im Dauerbetrieb.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtungen handelt, hängt die tatsächliche Einsatzgrenze wesentlich vom gewählten Schmierstoff ab. Schmierfett oder Schmieröl müssen auf die vorherrschenden Betriebstemperaturen abgestimmt sein.
Vierpunktlager sind nicht selbsthaltend aufgebaut, wodurch sich Außenring und Innenringhälften separat montieren lassen. Wichtig ist, ausschließlich die zusammengehörigen Ringhälften eines Lagers gemeinsam zu verbauen, da deren Laufbahnen exakt aufeinander abgestimmt sind. Die beiden Innenringhälften müssen im Betrieb axial fest gegen eine Wellenschulter verspannt werden.
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