FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 17,70 € | 159,25 € |
Das Vierpunktlager QJ311 -MPA-C3 von FAG bietet mit 55x120x29 mm und Messingkäfig eine kompakte Lösung für beidseitig wirkende Axialkräfte.
Das Vierpunktlager QJ311 -MPA-C3 von FAG ist einreihig aufgebaut und nimmt axiale Kräfte in beiden Richtungen bei geringem axialem Bauraum auf. Durch die Abmessungen von 55 mm Bohrung, 120 mm Außendurchmesser und 29 mm Breite eignet sich diese Ausführung für Getriebe und Industrieantriebe. Die Bauform mit geteiltem Innenring ermöglicht die getrennte Montage der Ringe. Das offene Wälzlager läuft ohne integrierte Dichtung und deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab.
Konstrukteure wählen diesen Lagertyp vor allem dann, wenn überwiegend Axialkräfte aus wechselnden Richtungen auftreten, der Bauraum aber kein zweireihiges Lager erlaubt. Häufig fungiert das Vierpunktlager dabei in Kombination mit einem separaten Radiallager als reines Axiallager. Durch den geteilten Innenring lässt sich der Außenring samt Kugelsatz separat von den Innenringhälften aufschieben. Der Außenring kommt ohne Nut aus, was eine gleichmäßige Anlage in passgenauen Gehäusebohrungen unterstützt.
Das Nachsetzzeichen MPA kennzeichnet einen stabilen Messingkäfig, der die Wälzkörper präzise führt und auch bei Schwingungen formstabil bleibt. Die Ausführung besitzt zudem die leicht erhöhte Radiallagerluft C3. Diese Lagerluft sorgt für ausreichendes Betriebsspiel, wenn Erwärmung im Lauf die Ringe ausdehnt oder feste Wellenpassungen das Lagerspiel verringern. In der Standard-Toleranzklasse P0/PN gefertigt, erfüllt das Lager gängige Industrietoleranzen für den Dauereinsatz.
Dieses Wälzlager nimmt beidseitige Axialbelastungen auf und besitzt einen geteilten Innenring, der die Montage der Ringe erleichtert. Zur Ausstattung gehören ein Messingkäfig sowie die leicht erhöhte Radiallagerluft C3. Mit den Maßen 55x120x29 mm spart die Bauform axialen Bauraum ein.
Die Bohrung für den Wellensitz beträgt 55 mm, der Außendurchmesser misst 120 mm und die Baubreite liegt bei 29 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in Gehäuse und auf Wellen, die für diese Baugröße konstruiert sind.
Das Nachsetzzeichen C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum gleicht thermische Dehnungen aus, wenn während des Betriebs Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring entstehen, und verhindert ein frühzeitiges Verspannen der Kugeln.
Der zulässige Temperaturbereich für das Vierpunktlager reicht von -30 bis +150 Grad. Da es sich um ein offenes Lager ohne elastische Dichtlippen handelt, bestimmen im Einsatz vor allem der gewählte Schmierstoff sowie die Werkstoffstabilität des Messingkäfigs die thermischen Grenzen.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine integrierte Dichtung. Für den Betrieb ist eine externe Abdichtung der Lagerstelle im Gehäuse erforderlich, um Schmierstoffverlust und Schmutzeintrag zu verhindern. Die Schmierung erfolgt anwendungsbezogen über geeignete Industrieöle oder Wälzlagerfette.
Das Vierpunktlager ist in der Toleranzklasse P0/PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz deckt die üblichen Genauigkeitsanforderungen des allgemeinen Maschinenbaus sowie der Antriebstechnik ab.
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