QJ232  N2MA Vierpunktlager von SKF
QJ232  N2MA Vierpunktlager von SKF

SKF

Vierpunktlager SKF QJ232 N2MA

Technische Daten
 
Innendurchmesser
160 mm
Außendurchmesser
290 mm
Breite
48 mm
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Maßgenauigkeit P6, Laufgenauigkeit P5
Nut(en) im Außenring
zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring
Bauform
geteilter Innenring
Temperaturbereich
-30 bis +200 °C
Version
Explorer
Gewicht
14,82 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
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Vierpunktlager SKF QJ232 N2MA
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Vierpunktlager SKF QJ232 N2MA

Das Vierpunktlager QJ232 N2MA von SKF mit 160 mm Bohrung nimmt hohe Axialkräfte in beiden Richtungen bei geringem axialem Bauraum auf.

Das Vierpunktlager QJ232 N2MA von SKF ist ein einreihiges Wälzlager mit geteiltem Innenring, das vor allem axiale Belastungen in beiden Richtungen aufnimmt. Mit den Abmessungen 160 mm Bohrungsdurchmesser, 290 mm Außendurchmesser und 48 mm Breite beansprucht dieses Wälzlager weniger axialen Bauraum als zweireihige Lagerungen. Die Ausführung in Explorer-Qualität verbindet Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 mit einer feineren Laufgenauigkeit nach P5 für anspruchsvolle Industrieanwendungen.

In welchen Anwendungen kommt das Vierpunktlager QJ232 N2MA zum Einsatz?

Dieses Wälzlager eignet sich für Konstruktionen, bei denen wechselnde oder reine Axialkräfte auftreten und der axiale Bauraum begrenzt ist. Häufig kombinieren Konstrukteure das offene Lager mit einem separaten Radiallager, wobei das Vierpunktlager die axiale Führung übernimmt. Dank des massiven Messingkäfigs und des zulässigen Temperaturbereichs von -30 bis +200 Grad widersteht das Lager auch thermisch wie mechanisch fordernden Betriebsbedingungen.

Welche Funktion haben die Haltenuten und der geteilte Innenring beim QJ232 N2MA?

Zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring ermöglichen die formschlüssige Verdrehsicherung des Lagers im Gehäuse mittels Haltestiften. Diese Fixierung ist wichtig, wenn Sie das Vierpunktlager mit radialem Spiel als reines Axiallager einbauen. Der geteilte Innenring erlaubt es, eine größere Anzahl an Kugeln im Lager unterzubringen, was die axiale Tragfähigkeit steigert. Zudem vereinfacht die Bauform die Montage, da Sie Außenring und Innenringhälften getrennt montieren können.

Welche Maße hat das Vierpunktlager QJ232 N2MA?

Mit einem Innendurchmesser von 160 mm, einem Außendurchmesser von 290 mm sowie einer Breite von 48 mm bietet dieses Lager eine kompakte Bauweise bei gleichzeitig hoher Fähigkeit, axiale Kräfte in beiden Richtungen aufzunehmen. Bei der Konstruktion sind die passenden Anschlussmaße der Welle und des Gehäuses zu berücksichtigen.

Warum besitzt das Lager einen geteilten Innenring?

Durch die zweiteilige Konstruktion des Innenrings lassen sich mehr Wälzkörper in den Laufbahnen unterbringen, was die axiale Belastbarkeit der Lagerstelle unterstützt. Außerdem vereinfacht der geteilte Innenring den Einbau der Baugruppe: Außenring samt Kugelkranz und die beiden Innenringhälften können Sie getrennt voneinander auf die Welle und in das Gehäuse montieren.

Welche Aufgabe erfüllen die Haltenuten im Außenring?

Die zwei um 180 Grad versetzten Nuten dienen der Aufnahme von Haltestiften im Gehäuse. Dadurch fixieren Sie den Außenring gegen unerwünschtes Mitdrehen, insbesondere wenn das Vierpunktlager mit radialem Gehäusespiel rein als Axiallager eingesetzt wird. So bleibt die axiale Führung stabil, ohne dass radiale Zwangskräfte die Wälzkörper belasten.

Welche Bedeutung haben die Toleranzklassen P6 und P5?

Das Lager verbindet eine erhöhte Maßgenauigkeit nach Klasse P6 mit einer feineren Laufgenauigkeit nach Klasse P5. Gegenüber der Normaltoleranz bedeutet dies geringere Maß- und Rundlaufabweichungen. Dies unterstützt eine präzise Führung der Welle und ein gleichmäßiges Betriebsverhalten im Dauerbetrieb.

Für welchen Temperaturbereich ist das Lager QJ232 N2MA ausgelegt?

Der zulässige Betriebsbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Damit eignet sich das offene Wälzlager für Einsatzbereiche mit erhöhten thermischen Anforderungen. Da ab Werk keine Dichtungen integriert sind, wählen Sie das Schmiermittel passend zu den im Betrieb auftretenden Temperaturen und sorgen für eine externe Abdichtung der Lagerstelle.

Warum ist dieses Wälzlager mit einem Messingkäfig ausgestattet?

Der Messingkäfig bietet eine hohe mechanische Stabilität sowie gute Gleiteigenschaften bei wechselnden oder schwingenden Belastungen. Der Werkstoff behält auch bei Betriebstemperaturen bis 200 Grad Celsius seine Formstabilität. Dies sorgt für eine exakte Führung der Kugeln und unterstützt einen ruhigen Lauf des Lagers unter fordernden Einsatzbedingungen.

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Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
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