QJ220 -N2-MPA Vierpunktlager von FAG
QJ220 -N2-MPA Vierpunktlager von FAG

FAG

Vierpunktlager FAG QJ220 -N2-MPA

Technische Daten
 
Innendurchmesser
100 mm
Außendurchmesser
180 mm
Breite
34 mm
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Nut(en) im Außenring
zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring
Bauform
geteilter Innenring
Temperaturbereich
-30 bis +150°C
Gewicht
3,95 kg
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Vierpunktlager FAG QJ220 -N2-MPA
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Vierpunktlager FAG QJ220 -N2-MPA

Das Vierpunktlager QJ220 -N2-MPA von FAG mit den Maßen 100x180x34 mm nimmt hohe Axialkräfte in beiden Richtungen auf geringem Bauraum auf.

Das Vierpunktlager QJ220 -N2-MPA von FAG Wälzlager ist ein einreihiges Radial-Kugellager mit geteiltem Innenring und normaler Radiallagerluft. Durch die Geometrie der Laufbahnen berühren die Wälzkörper die Ringe an vier Berührungspunkten, wodurch das Bauteil beidseitige Axialkräfte abstützt. Ausgestattet mit einem Messingkäfig eignet sich das offene Wälzlager für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad. Sie integrieren damit eine tragfähige Führung in kompakte Konstruktionen, wenn der axiale Platz für zweireihige Schrägkugellager nicht ausreicht.

Wofür eignet sich das Vierpunktlager QJ220 -N2-MPA in der Praxis?

Konstrukteure nutzen dieses Lager bevorzugt zur reinen Axialkraftaufnahme oder in Kombination mit einem separaten Radiallager. Typische Anwendungsgebiete sind Wellenlagerungen, bei denen wechselnde axiale Belastungen auftreten und eine präzise axiale Führung gefragt ist. Wenn Sie dieses Wälzlager als reines Axiallager einsetzen, wird der Außenring radial im Gehäuse freigestellt. Dadurch überträgt das Bauteil ausschließlich die axialen Führungskräfte, während die radialen Lastanteile vollständig auf das zugeordnete Radiallager übergehen.

Welche Vorteile bieten der geteilte Innenring und die Haltenuten?

Die zweiteilige Bauform des Innenrings ermöglicht das Einbringen einer großen Kugelanzahl, was die axiale Belastbarkeit erhöht. Gleichzeitig vereinfacht der geteilte Innenring die Montage, da Sie Außenring samt Kugelkranz und die Innenringhälften getrennt voneinander aufziehen können. Der Außenring verfügt über zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten. In diese Nuten greifen gehäuseseitige Passstifte ein, die den Außenring gegen unerwünschtes Mitdrehen im Gehäusesitz sichern, ohne die axiale Beweglichkeit bei Freistellung zu beeinträchtigen.

Was zeichnet das Vierpunktlager QJ220 -N2-MPA aus?

Mit einer Bohrung von 100 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm und einer Breite von 34 mm vereint diese FAG-Ausführung einen geteilten Innenring, normale Radiallagerluft und einen Messingkäfig. Zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring ermöglichen eine formschlüssige Verdrehsicherung im Gehäuse.

Welche Funktion haben die Haltenuten mit dem Kennzeichen N2?

Das Nachsetzzeichen N2 signalisiert zwei um 180 Grad zueinander versetzte Nuten im Außenring des Lagers. Wird das Lager als reines Axiallager mit radialem Gehäusespiel montiert, verhindern in die Nuten eingreifende Sicherungsstifte, dass der Außenring durch Mitnahmeeffekte im Gehäuse wandert oder rotiert. Die Funktion der axialen Kraftübertragung bleibt dabei uneingeschränkt erhalten.

Warum besitzt dieses Vierpunktlager einen geteilten Innenring?

Durch die Trennung des Innenrings in zwei Hälften lässt sich der Lagerinnenraum bei der Fertigung mit mehr Wälzkörpern füllen als bei einem ungeteilten Ring. Dies steigert die axiale Tragfähigkeit bei kompakter Baubreite. Zudem erleichtert die nicht selbsthaltende Bauform das getrennte Aufpressen der Lagerringe bei Montage- und Wartungsarbeiten im Maschinenbau.

In welchem Temperaturbereich arbeitet das Vierpunktlager QJ220 -N2-MPA?

Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad. Der Messingkäfig zeigt sich beständig gegenüber thermischen Beanspruchungen und gängigen Schmierstoffen. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert der Einsatz eine externe Abdichtung der Lagerstelle gegen Schmutz und Schmiermittelverlust.

Welche Toleranzklasse weist dieses Wälzlager auf?

Das Vierpunktlager QJ220 -N2-MPA entspricht der Standard-Toleranzklasse P0 bzw. PN, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz bietet die im allgemeinen Maschinenbau übliche Maß- und Laufgenauigkeit. Dies unterstützt eine passgenaue Montage auf Wellen und in Gehäusebohrungen mit standardisierten Toleranzfeldern.

Kann das Lager überwiegend radiale Kräfte aufnehmen?

Vierpunktlager sind primär für axiale Belastungen in beiden Richtungen konzipiert. Bei dominierender Radiallast kommt es zu Reibungserhöhungen an den vier Berührungspunkten der Laufbahnen. In Konstruktionen mit hohen radialen Kräften empfiehlt sich daher die Kombination mit einem zylindrischen Rollenlager oder Rillenkugellager, während das Vierpunktlager gezielt die axiale Wellenführung übernimmt.

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