FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 10,32 € | 196,05 € |
| 5 | 20,63 € | 185,74 € |
Vierpunktlager QJ215 -MPA von FAG mit den Maßen 75x130x25 mm nimmt beidseitig axiale Belastungen bei geringem axialem Bauraumbedarf auf.
Das Vierpunktlager QJ215 -MPA von FAG ist ein spezielles Wälzlager, das hohe axiale Kräfte in beiden Richtungen aufnehmen kann. Durch die vier Berührungspunkte der Kugeln an den Laufbahnen ersetzt diese Bauform häufig zwei gegeneinander angestellte Schrägkugellager und spart dadurch axialen Bauraum ein. Mit einer Bohrung von 75 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm und einer Breite von 25 mm eignet sich dieses Lager für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Typische Einsatzbereiche für das Vierpunktlager QJ215 -MPA finden sich dort, wo überwiegend axiale Lasten auftreten und eine genaue axiale Führung der Welle verlangt wird. Häufig dient das Lager als axiales Führungslager, oft in Kombination mit einem separaten Radiallager. Durch den geteilten Innenring und die offene Bauform lässt sich das Wälzlager bei Montagen getrennt handhaben, was den Einbau in Gehäuse erleichtert.
Die Variante mit dem Nachsetzzeichen -MPA verfügt über einen stabilen Messingkäfig, der die Wälzkörper führt und sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad eignet. Der geteilte Innenring ermöglicht die Aufnahme einer großen Anzahl an Kugeln für hohe Belastbarkeit. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, muss die Lagerstelle extern gegen Schmutz geschützt sowie mit passendem Schmierstoff versorgt werden.
Ein Vierpunktlager entspricht im Aufbau einem einreihigen Schrägkugellager, nimmt jedoch durch seine spezielle Laufbahngeometrie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die Kugeln berühren Innen- und Außenring an definierten Punkten. Dadurch beansprucht das Lager weniger axialen Bauraum als eine Lagerung aus zwei separaten Einzellagern.
Das Vierpunktlager QJ215 -MPA besitzt einen Innendurchmesser von 75 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm und eine Breite von 25 mm. Diese genormten Hauptabmessungen ermöglichen eine passgenaue Integration in entsprechende Gehäuse- und Wellensitze im Maschinen- und Anlagenbau.
Der geteilte Innenring ist konstruktionsbedingt erforderlich, um das Lager mit einer großen Anzahl an Wälzkörpern montieren zu können. Zudem vereinfacht diese zweiteilige Bauform den Ein- und Ausbau: Die Ringe und der Kugelkranz lassen sich bei der Montage der Lagerstelle schrittweise und getrennt voneinander auf Welle und Gehäuse aufbringen.
Der Messingkäfig hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und widersteht mechanischen Belastungen sowie Schwingungen. Er eignet sich für den zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad und unterstützt einen reibungsarmen Lauf des Lagers bei kontinuierlicher Schmierstoffversorgung.
Da das Vierpunktlager ab Werk als offene Variante ohne eigene Dichtscheiben ausgeführt ist, erfordert die Lagerstelle eine wirksame externe Abdichtung gegenüber Fremdkörpern und Feuchtigkeit. Je nach Einbausituation und Betriebsbedingungen lässt sich das Wälzlager flexibel über das Maschinengehäuse mit passendem Schmieröl oder Schmierfett betreiben.
Das Lager ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt und entspricht der Standard-Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 für Maß- und Laufgenauigkeit. Diese Kennwerte definieren präzise Rundlaufgenauigkeiten für die Abstimmung mit passenden Lagersitzen auf Welle und im Gehäuse.
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