QJ330 -N2-MPA Vierpunktlager von NKE
QJ330 -N2-MPA Vierpunktlager von NKE

NKE

Vierpunktlager NKE QJ330 -N2-MPA

Technische Daten
 
Innendurchmesser
150 mm
Außendurchmesser
320 mm
Breite
65 mm
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Nut(en) im Außenring
zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring
Bauform
geteilter Innenring
Temperaturbereich
-30 bis +150°C
Gewicht
26,9 kg
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Vierpunktlager NKE QJ330 -N2-MPA
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Vierpunktlager NKE QJ330 -N2-MPA

Das Vierpunktlager QJ330 -N2-MPA nimmt mit seinen Maßen 150x320x65 mm hohe Axialkräfte in beiden Richtungen bei geringem axialem Bauraum auf.

Das Vierpunktlager QJ330 -N2-MPA von NKE Steyr ist ein spezialisiertes Radial-Kugellager zur Aufnahme vorherrschender Axialbelastungen in beiden Richtungen. Durch den geteilten Innenring nimmt die Konstruktion eine hohe Anzahl an Kugeln auf. Das offene Lager besitzt die Hauptabmessungen 150 mm Bohrung, 320 mm Außendurchmesser sowie 65 mm Breite. Ausgestattet mit einem Messingkäfig eignet sich diese Ausführung für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad. Die geteilte Bauform erleichtert den Einbau der einzelnen Komponenten.

Wofür eignet sich das Vierpunktlager QJ330 -N2-MPA?

Das Vierpunktlager QJ330 -N2-MPA kommt vor allem dort zum Einsatz, wo hohe axiale Belastungen aus wechselnden Richtungen auf engem Raum abgestützt werden müssen. Häufig fungiert dieses Bauteil als reines Axiallager in Kombination mit einem separaten Radiallager. Typische Anwendungsfelder finden sich im Getriebebau sowie in industriellen Antriebssträngen. Wegen der spezifischen Laufbahngeometrie führt das Lager Wellen in axialer Richtung. Für überwiegend radiale Belastungen ist die Bauform dagegen nicht ausgelegt, da dort erhöhte Reibung entstünde.

Welche Funktion haben die Haltenuten und der geteilte Innenring?

Beim Vierpunktlager QJ330 -N2-MPA bietet die Ausführung mit zwei um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring eine definierte Verdrehsicherung im Gehäuse. Sicherungsstifte greifen formschlüssig in diese Nuten ein und verhindern ein Mitdrehen des Außenrings. Der zweiteilige Innenring erlaubt wiederum eine einfache getrennte Montage von Innenringhälften und Kugelkranz. Da das Lager ungedichtet ausgeführt ist, benötigt Ihre Konstruktion eine externe Gehäuseabdichtung sowie eine gezielte Schmierstoffversorgung passend zur Normaltoleranz P0/PN.

Welche Maße weist das Vierpunktlager QJ330 -N2-MPA auf?

Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 150 mm, einen Außendurchmesser von 320 mm und eine Baubreite von 65 mm. Diese definierten Hauptabmessungen ermöglichen den direkten Einbau in standardisierte Gehäusebohrungen und auf entsprechende Wellensitze. Prüfen Sie vor der Montage die Passungen der Anschlusskonstruktion, um ein Klemmen der Lagerringe zu vermeiden.

Warum besitzt die Variante -N2 zwei Haltenuten im Außenring?

Die Kennzeichnung N2 steht für zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten an einer Stirnseite des Außenrings. Diese Nuten dienen der Aufnahme von Sicherungsstiften im Gehäuse. Wird das Lager vorwiegend axial belastet und radial freigestellt, verhindern die Haltenuten ein ungewolltes Wandern oder Mitdrehen des Außenrings im Gehäusesitz.

Welche Vorteile bietet der geteilte Innenring bei der Montage?

Ein geteilter Innenring ermöglicht das Einbringen einer größeren Anzahl an Wälzkörpern, wodurch die axiale Tragfähigkeit steigt. Zudem ist die Baugruppe nicht selbsthaltend aufgebaut. Außenring mit Kugelkranz und die beiden Innenringhälften lassen sich separat auf die Welle und ins Gehäuse einbauen. Dies erleichtert die Handhabung bei beengten Platzverhältnissen.

Für welchen Temperaturbereich ist das Vierpunktlager QJ330 -N2-MPA ausgelegt?

Der zulässige Betriebsbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. In Verbindung mit dem Messingkäfig bleibt die Führung der Wälzkörper auch bei thermischen Beanspruchungen formtreu. Stimmen Sie das verwendete Schmiermittel, ob Schmierfett oder Schmieröl, auf die konkreten Einsatztemperaturen Ihrer Lagerstelle ab, um eine Mangelschmierung zu verhindern.

Welche Lagerluft und Toleranzklasse weist dieses Wälzlager auf?

Das Bauteil ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt und entspricht der Standardtoleranzklasse P0 bzw. PN (vergleichbar mit ABEC 1). Diese Ausführung genügt den üblichen Anforderungen im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau. Für Anwendungen mit Standard-Betriebsbedingungen bietet diese Konfiguration ein ausgewogenes Verhältnis aus axialer Führungsgenauigkeit und reibungsarmem Lauf.

Wie wird das offene Vierpunktlager vor Verschmutzung geschützt?

Da diese Ausführung werkseitig ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, muss die umgebende Gehäusekonstruktion den Schutz vor Staub, Feuchtigkeit und Fremdkörpern übernehmen. Externe Dichtelemente wie Radial-Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen halten Verunreinigungen fern und sichern den Schmierstoff im Lagerraum. Eine regelmäßige Nachschmierung erhält die Funktionsfähigkeit des offenen Wälzlagers.

NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
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