FAG
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Das Vierpunktlager QJ1048 -N2-MPA-C3 von FAG nimmt mit den Maßen 240x360x56 mm axiale Kräfte in beiden Richtungen bei geringer axialer Lagerbreite auf.
Das Vierpunktlager QJ1048 -N2-MPA-C3 von FAG ist ein einreihiges Schrägkugellager mit geteiltem Innenring, das axiale Kräfte in beiden Richtungen aufnimmt. Dank der Abmessungen von 240 mm Bohrung, 360 mm Außendurchmesser und 56 mm Breite spart diese Bauform axialen Bauraum ein. Als offenes Wälzlager ohne Dichtung ist es für den Betrieb mit externer Schmierung ausgelegt. Der integrierte Messingkäfig führt die Wälzkörper im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad.
Das Vierpunktlager QJ1048 -N2-MPA-C3 kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn überwiegend axiale Belastungen bei wechselnder Kraftrichtung vorliegen. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungen, in denen der axiale Bauraum für zwei separate Schrägkugellager nicht ausreicht. Häufig fungiert dieses Wälzlager in Kombination mit einem separaten Radiallager als axiales Führungslager.
Der zweiteilige Innenring ermöglicht die Bestückung mit einer großen Anzahl an Wälzkörpern und vereinfacht die Montage, da sich Außenring und Innenringhälften getrennt verbauen lassen. Über zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring fixieren Sie das Lager gegen unerwünschtes Verdrehen im Gehäuse. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 gleicht thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen bis +150 Grad aus. Die Fertigung entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Dieses Wälzlager besitzt eine Bohrung von 240 mm, einen Außendurchmesser von 360 mm und eine Breite von 56 mm. Durch dieses Verhältnis bietet das Lager eine schmale Bauform bei großem Wellendurchmesser, was bei bauraumkritischen Konstruktionen hilft.
Das Nachsetzzeichen N2 verweist auf zwei um 180 Grad versetzte Nuten an einer Stirnseite des Außenrings. In diese Haltenuten greifen gehäuseseitige Sicherungsstifte ein. Dies trägt dazu bei, dass sich der Außenring bei radialem Spiel oder Lastwechseln im Gehäusesitz nicht mitdreht.
Die Kennzeichnung C3 gibt eine leicht erhöhte Radiallagerluft an, die über dem Standardbereich liegt. Dieses vergrößerte Betriebsspiel ist vorteilhaft, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen auf der Welle das Radialspiel einengen.
Durch den zweiteiligen Innenring lässt sich das Lager mit vielen Wälzkörpern füllen. Weil die Lagerringe nicht selbsthaltend zusammenhängen, können Sie Außenring samt Käfig und die beiden Innenringhälften nacheinander montieren, was die Installation bei großen Bauteilen erleichtert.
Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -30 bis +150 Grad Celsius. Der Messingkäfig behält auch bei erhöhter Wärme seine mechanische Stabilität. Da das Lager offen ausgeführt ist, erfolgt die Schmierstoffversorgung über das Gehäuse.
Ein Vierpunktlager ist für überwiegend axiale Belastungen in beiden Richtungen konstruiert. Da die radiale Tragfähigkeit geringer ausfällt, wird das Lager im Gehäuse oft radial freigestellt und ausschließlich zur axialen Wellenführung genutzt, während ein separates Radiallager die Querkräfte aufnimmt.
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