SKF
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Das Vierpunktlager QJ315 N2MA/C2L von SKF nimmt bei Abmessungen von 75x160x37 mm hohe beidseitige Axialkräfte auf kleinem Bauraum auf.
Das Vierpunktlager QJ315 N2MA/C2L ist ein einreihiges Radial-Kugellager mit geteiltem Innenring. Diese Konstruktion ermöglicht die Aufnahme starker axialer Kräfte in beiden Richtungen bei geringem axialem Bauraum. Das offene Wälzlager stammt von SKF Wälzlager und verfügt über einen Messingkäfig. Es ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt und entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Dieses Lager wird eingesetzt, wenn hohe axiale Kräfte in wechselnder Richtung auftreten. Häufig fungiert die Baureihe als reines Axiallager in Kombination mit einem separaten Radiallager. Einsatzbereiche finden sich vor allem in Lagerungen mit axial beengten Einbauverhältnissen, bei denen eine genaue Führung der Welle erforderlich ist. Durch die offene Bauweise lässt sich das Wälzlager über die umgebende Gehäusekonstruktion mit Schmierstoff versorgen.
Der Außenring verfügt über zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten. Diese Nuten nehmen Gehäusestifte auf und wirken einem Mitdrehen des Außenrings bei axialer Belastung entgegen. Das Nachsetzzeichen C2L kennzeichnet eine verringerte Radiallagerluft in der unteren Hälfte der C2-Toleranzklasse. Diese enge Lagerluft dient einer präzisen Wellenführung mit minimiertem Radialspiel. Der geteilte Innenring erleichtert zudem die getrennte Montage von Innen- und Außenring.
Ein geteilter Innenring und die innere Laufrillengeometrie erlauben die Aufnahme von Axialkräften in beiden Richtungen. Dadurch ersetzt die Baureihe bei axial beengten Platzverhältnissen oft zweireihige Schrägkugellager.
Der Innendurchmesser beträgt 75 mm, der Außendurchmesser 160 mm und die Breite 37 mm. Diese Maße entsprechen den genormten Anschlussmaßen dieser Baugröße.
Das Nachsetzzeichen C2L bezeichnet eine verringerte Radiallagerluft, die in der unteren Hälfte des C2-Bereichs liegt. Das Lagerspiel ist damit geringer als bei der Standardausführung, was die Führungsgenauigkeit erhöht.
Die um 180 Grad versetzten Nuten dienen der Verdrehsicherung im Gehäuse. Passende Passstifte greifen in die Nuten ein und verhindern ein Wandern des Außenrings im Lagersitz.
Das Lager eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad. Der verbaute Messingkäfig bleibt in diesem gesamten Temperaturfenster formstabil.
Da das Lager ohne integrierte Dichtscheiben geliefert wird, erfolgt die Schmierung über die umgebende Gehäusekonstruktion. Je nach Betriebsbedingungen kommen Schmierfett oder Schmieröl zum Einsatz.
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