FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 41,16 € | 782,03 € |
| 3 | 82,32 € | 740,87 € |
Das Vierpunktlager QJ226 -N2-MPA-C3 von FAG nimmt bei kompakten Abmessungen von 130x230x40 mm hohe Axialkräfte in beiden Richtungen auf.
Das Vierpunktlager QJ226 -N2-MPA-C3 gehört zur Gruppe der radialen Kugel-Wälzlager und besitzt einen geteilten Innenring sowie einen massiven Messingkäfig. Durch die besondere Laufbahngeometrie überträgt die Konstruktion beidseitige Axiallasten bei geringer axialer Baubreite. Als offenes Lager ohne integrierte Dichtungen lässt sich die Ausführung flexibel in bestehende Schmierkreisläufe einbinden. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius.
Konstrukteure nutzen diese Bauart vor allem dort, wo überwiegend axiale Belastungen in wechselnder Richtung auftreten und der Einbauraum für zweireihige Schrägkugellager fehlt. Häufig arbeitet das Lager als reines Axiallager neben einem separaten Radiallager. Durch den geteilten Innenring lässt sich der Kugel- und Außenringsatz separat von den Ringhälften montieren, was die Handhabung bei Großgetrieben und schweren Antriebseinheiten erleichtert.
Die zwei um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring fixieren das Lager über Haltestifte gegen unerwünschtes Mitdrehen im Gehäuse. Dies ist entscheidend, wenn der Außenring mit radialem Spiel verbaut wird. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 gleicht thermische Ausdehnungen oder Maßänderungen aus festen Passungen aus. So bleibt das Lagerspiel auch bei Erwärmung im vorgesehenen Betriebsbereich.
Die Konstruktion nimmt beidseitige Axialkräfte bei geringem Bauraumbedarf auf. Sie verfügt über eine Bohrung von 130 mm, einen Außendurchmesser von 230 mm sowie eine Breite von 40 mm. Ausgestattet mit einem geteilten Innenring, Haltenuten im Außenring und einem geführten Messingkäfig eignet sich die Ausführung für anspruchsvolle Getriebe- und Lagerungsanwendungen.
Zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring dienen der Verdrehsicherung im Gehäuse. Wird das Vierpunktlager als reines Axiallager mit radialem Gehäusespiel eingesetzt, verhindern passende Passstifte in den Nuten, dass der Außenring während des Betriebs unkontrolliert im Gehäusesitz rotiert.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum dient dazu, dass das Lager bei Erwärmung im Betrieb oder nach dem Aufpressen auf die Welle nicht verspannt. Es bleibt dadurch leichtgängig und thermisch stabil.
Der geteilte Innenring ermöglicht es, eine größere Anzahl an Wälzkörpern im Lager unterzubringen, was die Belastbarkeit steigert. Zudem vereinfacht die zweiteilige Konstruktion die Montage und Demontage auf der Welle, da Außenring und Innenringhälften nacheinander montiert werden können.
Das offene Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Der Messingkäfig sorgt auch bei höheren Betriebstemperaturen für eine formstabile Führung der Wälzkörper, sofern der gewählte Schmierstoff auf die jeweilige Temperatur abgestimmt ist.
Das Lager ist in der Standardtoleranzklasse P0 beziehungsweise Normal (PN) gefertigt, was der Toleranzklasse ABEC 1 entspricht. Diese Präzisionsstufe deckt gängige Anforderungen des allgemeinen Maschinen- und Getriebebaus hinsichtlich Rundlauf- und Maßgenauigkeit ab.
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