SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 72,58 € | 1.378,87 € |
| 3 | 145,14 € | 1.306,31 € |
Das Vierpunktlager QJ328 N2MA/C3 von SKF mit 140x300x62 mm nimmt beidseitig hohe axiale Kräfte auf und besitzt zwei Haltenuten im Außenring.
Das Vierpunktlager QJ328 N2MA/C3 ist ein einreihiges Schrägkugellager mit geteiltem Innenring, das für die Aufnahme axialer Kräfte in beiden Richtungen konstruiert wurde. Mit einer Bohrung von 140 mm, einem Außendurchmesser von 300 mm und einer Breite von 62 mm beansprucht dieses Wälzlager weniger axialen Bauraum als eine zweireihige Lageranordnung. Als offenes Lager ausgelegt, arbeitet es in einem Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad. Ein Messingkäfig führt die Wälzkörper geordnet im Betrieb.
Typische Einsatzbereiche für diese Bauform finden sich dort, wo überwiegend wechselnde Axiallasten auftreten und eine platzsparende Lagerung verlangt wird. Häufig fungiert dieses Wälzlager als reines Axiallager, während ein separates Radiallager die Querkräfte aufnimmt. Bei einer solchen Kombination wird der Außenring im Gehäuse radial freigestellt montiert. Der geteilte Innenring ermöglicht zudem das Einbringen einer großen Kugelanzahl, was die axiale Belastbarkeit der Lagerung unterstützt.
Die Nachsetzzeichen geben Auskunft über spezifische Ausstattungsmerkmale dieses SKF Lagers. Das Kürzel C3 weist eine gegenüber der Standardausführung leicht erhöhte Radiallagerluft aus, was thermische Ausdehnungen bei hoher Betriebstemperatur ausgleicht. Das Merkmal N2 steht für zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring. In diese Aussparungen greifen gehäuseseitige Haltestifte ein, um ein unerwünschtes Mitdrehen des Außenrings im Lagersitz zu hemmen. Das Lager ist in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 gefertigt.
Dieses Wälzlager verfügt über einen Innendurchmesser von 140 mm, einen Außendurchmesser von 300 mm sowie eine Baubreite von 62 mm. Durch diese standardisierten Abmessungen lässt sich das Vierpunktlager präzise in Gehäusebohrungen und auf passende Wellenabschnitte montieren.
Die zwei um 180 Grad versetzten Haltenuten dienen dazu, den Außenring formschlüssig gegen Verdrehen im Lagergehäuse zu sichern. Wird das Lager als reines Axiallager mit radialem Spiel verbaut, tragen eingesetzte Haltestifte dazu bei, dass der Ring im Gehäusesitz nicht unkontrolliert wandert.
Lagerluft bezeichnet das radiale oder axiale Bewegungsspiel der Wälzkörper zwischen den Lagerringen. Bei der Einstufung C3 ist diese Radiallagerluft leicht größer als bei Normalausführungen. Dies dient dazu, thermische Differenzen zwischen Welle und Gehäuse auszugleichen und das Risiko eines Klemmens zu mindern.
Der geteilte Innenring erlaubt es, eine größere Anzahl an Wälzkörpern im Lager unterzubringen, als es bei einem ungeteilten Ring möglich wäre. Zudem sind die Lagerteile nicht selbsthaltend: Außenring mit Kugelkranz und die beiden Innenringhälften lassen sich bei der Montage separat handhaben.
In dieser Ausführung kommt ein Messingkäfig zum Einsatz. Messingkäfige bieten eine hohe Formstabilität und Festigkeit. Sie eignen sich für anspruchsvolle Beanspruchungen sowie den Einsatz innerhalb des spezifizierten Temperaturbereichs von -30 bis +200 Grad.
Nein, dieses Modell ist als offenes Lager ausgeführt und besitzt keine integrierten Dichtscheiben. Die Schmierung sowie der Schutz vor eindringenden Schmutzpartikeln oder Feuchtigkeit müssen daher über die umgebende Konstruktion, etwa durch externe Gehäusedichtungen, erfolgen.
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