SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 58,98 € | 1.120,58 € |
| 3 | 117,95 € | 1.061,61 € |
Das SKF Vierpunktlager QJ230 N2MA/C3 (150x270x45 mm) nimmt beidseitig hohe Axialkräfte auf und besitzt Haltenuten sowie einen massiven Messingkäfig.
Das Vierpunktlager QJ230 N2MA/C3 ist ein einreihiges Wälzlager von SKF zur Aufnahme axialer Belastungen in beiden Richtungen. Der geteilte Innenring ermöglicht die Aufnahme einer großen Kugelanzahl. Mit den Hauptabmessungen 150 mm Bohrungsdurchmesser, 270 mm Außendurchmesser und 45 mm Breite dient diese offene Ausführung der axialen Führung bei geringem Bauraumbedarf. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Die Konstruktion nimmt beidseitig gerichtete Axialkräfte bei schmaler Baubreite auf. Häufig arbeitet das Lager in Kombination mit einem separaten Radiallager und überträgt gezielt die axialen Lastanteile der Lagerstelle.
Die zwei um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring verhindern das Mitdrehen des Rings im Gehäuse. Dadurch bleibt die Lagerstelle bei veränderten Drehzahlen positionssicher fixiert. Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad ausgelegt.
Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 gleicht Wärmedehnungen bei höheren Betriebstemperaturen bis +200 Grad aus und verhindert das Verspannen der Kugeln. Gegenüber der Normalspielklasse bietet C3 zusätzlichen Spielraum bei festen Passungen.
Der geführte Messingkäfig zeichnet sich durch hohe mechanische Festigkeit aus. Bei dieser offenen Lagerausführung ohne Dichtscheiben erfolgt der Schutz vor Verunreinigungen über eine externe Gehäuseabdichtung, kombiniert mit einer Schmierstoffversorgung über die Einbauumgebung.
Das Lager weist einen Bohrungsdurchmesser von 150 mm, einen Außendurchmesser von 270 mm sowie eine Breite von 45 mm auf. Diese Maße entsprechen den standardisierten Nennmaßen für Vierpunktlager dieser Baugröße und definieren den Einbauraum auf Welle und Gehäuse.
Der Außenring besitzt zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten. Bei der Verwendung als reines Axiallager erhält der Außenring radiales Spiel im Gehäuse. Passende Haltestifte greifen in die Nuten ein und verhindern ein Verdrehen des Rings in Umfangsrichtung, ohne die axiale Führung zu behindern.
Der geteilte Innenring ermöglicht das Befüllen mit einer größeren Kugelanzahl, was die axiale Tragfähigkeit begünstigt. Zudem vereinfacht sich die Montage: Der Außenring mit Kugel- und Käfigsitz sowie die beiden Innenringhälften lassen sich getrennt voneinander auf Welle und Gehäuse montieren.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht vergrößerte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieser interne Spielraum kompensiert thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen von bis zu +200 Grad oder Maßänderungen durch feste Passungen auf Welle und Gehäuse.
Der Messingkäfig führt die Wälzkörper und hält mechanischen Belastungen sowie thermischen Beanspruchungen im Temperaturbereich bis +200 Grad stand. Durch den massiven Werkstoff eignet sich der Käfig für Industrieanwendungen, die eine stabile Führung der Kugeln bei kontinuierlicher Gehäuseschmierung verlangen.
Da dieses Vierpunktlager offen und ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, müssen Schmierstoff und Dichtfunktion durch die umgebende Konstruktion bereitgestellt werden. Eine externe Gehäusedichtung schützt vor Schmutzeintritt, während Öl- oder Fettschmierung für eine stetige Versorgung der Laufbahnen sorgt.
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