SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 10,01 € | 190,20 € |
| 20 | 20,02 € | 180,19 € |
Das Vierpunktlager QJ310 MA von SKF nimmt bei kompakten Abmessungen von 50x110x27 mm hohe Axialkräfte in beiden Richtungen auf.
Dieses Vierpunktlager QJ310 MA von SKF gehört zur Bauart der einreihigen Radial-Schrägkugellager mit geteiltem Innenring. Durch die definierte Kontaktgeometrie der Laufbahnen überträgt das Bauteil beträchtliche Axialkräfte in beiden Richtungen, ohne viel Bauraum in Anspruch zu nehmen. Als offenes Wälzlager ohne Dichtscheiben ist es für geschmierte Systeme konzipiert. In der Explorer-Ausführung gefertigt, verbindet diese Ausführung eine gesteigerte Werkstoffgüte mit präziser Laufruhe für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Konstrukteure setzen dieses Vierpunktlager bevorzugt dort ein, wo Axiallasten aus wechselnden Richtungen bei geringem axialem Einbauraum auftreten. Typische Einsatzbereiche sind Baugruppen mit kombinierter Lagerung im allgemeinen Maschinenbau sowie Systeme mit vorrangig axialer Belastung. Häufig dient das Lager als reines Axiallager neben einem separaten Radiallager, etwa einem Zylinderrollenlager. Der geteilte Innenring erlaubt es, eine große Zahl an Wälzkörpern einzubringen, was eine hohe axiale Belastbarkeit bei kompakter Bauweise ermöglicht.
Die Ausführung MA verfügt über einen massiven, außenringgeführten Messingkäfig. Dieser Käfigtyp eignet sich für höhere Drehzahlen, starke Beschleunigungen sowie anspruchsvolle Schmierbedingungen im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad. Mit der Toleranzklasse P6 bei der Maßgenauigkeit und P5 bei der Laufgenauigkeit bietet das Lager engere Fertigungstoleranzen als Standardlager. Die normale Radiallagerluft dient dabei einer ausgewogenen Passungsauslegung. Da der Außenring ohne Haltenut ausgeführt ist, erfolgt die Fixierung im Gehäuse über plane Anlageflächen.
Als einreihiges Schrägkugellager mit geteiltem Innenring ermöglicht diese Bauform die Aufnahme hoher axialer Kräfte in beiden Richtungen bei geringer axialer Baubreite. Es besitzt die Maße 50 mm Bohrung, 110 mm Außendurchmesser und 27 mm Breite. Ein massiver Messingkäfig führt die Kugeln auch bei dynamischen Beanspruchungen betriebssicher.
Durch den zweiteiligen Innenring lässt sich das Lager mit einer höheren Anzahl an Kugeln bestücken. Zudem sind die beiden Innenringhälften und der Außenring mit dem Kugelkranz separat montierbar. Das erleichtert den präzisen Einbau auf der Welle und im Gehäuse, setzt jedoch eine spielfreie axiale Verspannung beider Innenringhälften im Betrieb voraus.
Als offenes Lager ist das QJ310 MA für Anwendungen vorgesehen, bei denen eine externe Abdichtung über das Gehäuse besteht. Offene Lager ermöglichen eine direkte Schmierstoffversorgung über den Öl- oder Fettkreislauf der Maschine. Dies verringert die Reibung gegenüber berührenden Dichtlippen und unterstützt einen weiten Einsatzbereich von -30 bis +150 Grad Celsius.
Die Einstufung P6 kennzeichnet eine gegenüber der Normaltoleranz eingeengte Maßgenauigkeit bei Bohrung, Außendurchmesser und Breite. Die Klasse P5 definiert eine nochmals feinere Laufgenauigkeit bezüglich Rundlauf und Planlauf. Diese Kombination sorgt für vibrationsarmen Lauf, präzise Wellenführung und gleichmäßige Lastverteilung in hoch beanspruchten Baugruppen.
Vierpunktlager sind primär für axiale Belastungen konstruiert. Sie können zwar geringe Radialkräfte übertragen, bei überwiegender Radiallast entsteht jedoch Vierpunktberührung an den Laufbahnen, was Reibung und Erwärmung erhöht. In vielen Maschinenkonzepten wird das Lager daher rein axial belastet und im Gehäuse radial freigestellt montiert, während ein separates Radiallager die Querkräfte aufnimmt.
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