SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 13,58 € | 257,98 € |
| 5 | 27,16 € | 244,40 € |
Das Vierpunktlager QJ217 MA von SKF nimmt hohe axiale Kräfte in beiden Richtungen auf und misst 85x150x28 mm.
Das Vierpunktlager QJ217 MA gehört zur Gruppe der einreihigen Radial-Schrägkugellager und beansprucht axial weniger Bauraum als eine zweireihige Lageranordnung. SKF fertigt diese Ausführung in der Explorer-Leistungsklasse mit einer Maßgenauigkeit nach P6 sowie einer Laufgenauigkeit nach P5. Die offene Bauform ohne Dichtung erlaubt eine direkte Schmierung über das umgebende Schmiersystem und eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius.
Die Lagerbauart nimmt wechselnde axiale Belastungen in beide Richtungen auf, wenn eine schmale Lagerungsbreite vorgegeben ist. Durch den spezifischen Laufbahnkontakt überträgt die Konstruktion reine Axialkräfte oder überwiegende Axiallasten bei geringer radialer Belastung. Typische Einsatzfelder finden sich im Getriebebau sowie in Antriebssträngen von Industrieanlagen, in denen das Wälzlager oft mit einem separaten Radiallager kombiniert wird.
Der zweiteilige Innenring ermöglicht die Aufnahme einer großen Anzahl von Wälzkörpern und vereinfacht die Montage, da Außenring und Kugelkranz getrennt aufgeführt werden können. Der Messingkäfig führt die Kugeln auch bei schnellen Drehzahländerungen oder Schwingungen in den Laufbahnen. Der Außenring ist ohne Haltenuten ausgeführt. Bei der Konstruktion sind die normale Radiallagerluft sowie die spielfreie Anlage beider Innenringhälften zu beachten.
Dieses Wälzlager nimmt axiale Kräfte in beiden Richtungen auf und beansprucht dabei die Einbaubreite eines einreihigen Lagers. Die Ausführung besitzt eine Bohrung von 85 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm sowie eine Breite von 28 mm. Das offene Design erleichtert die Schmierstoffversorgung über ein externes Ölsystem oder Fettbad.
Die geteilte Bauform erlaubt das Befüllen mit mehr Wälzkörpern gegenüber einteiligen Innenringen. Zudem erleichtert diese Teilung den Einbau, da die Innenringhälften und der Außenring samt Käfig nacheinander montiert werden können. Im Betrieb müssen beide Innenringhälften axial fest gegeneinander verspannt sein.
Die Bezeichnungen stehen für reduzierte Fertigungstoleranzen gegenüber der Normaltoleranz. Dieses Modell verbindet eine Maßgenauigkeit nach Klasse P6 mit einer höheren Laufgenauigkeit nach P5. Das unterstützt eine präzise Führung der Welle, vermindert Vibrationen im System und begünstigt einen ruhigen Lauf im Dauerbetrieb.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Der integrierte Messingkäfig bleibt in diesem Temperaturfenster formstabil. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtscheiben handelt, bestimmt vor allem der gewählte Schmierstoff die konkrete thermische Einsatzgrenze in der jeweiligen Maschine.
Das Wälzlager ist mit normaler Radiallagerluft ausgeführt. Diese Standardluft bietet unter üblichen Montagebedingungen und mittleren Betriebstemperaturen ein passendes Betriebsspiel. Sie gleicht thermische Längenänderungen der Welle im Betrieb aus, ohne dass es zu unerwünschten Verspannungen der Wälzkörper kommt.
Weil das Wälzlager werkseitig ohne Dichtungen und ohne Fettfüllung gefertigt wird, erfordert es vor der Inbetriebnahme eine passende Erstschmierung. Das Bauteil wird in das bestehende Schmierkonzept der Anlage eingebunden, beispielsweise über eine Umlaufschmierung oder regelmäßige Schmierintervalle mit einem geeigneten Schmierstoff.
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