FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,59 € | 68,38 € |
| 30 | 7,20 € | 64,77 € |
Das Vierpunktlager QJ211 -XL-TVP-C3 von FAG führt axiale Belastungen in beiden Richtungen bei kompakten Abmessungen von 55x100x21 mm.
Das Vierpunktlager QJ211 -XL-TVP-C3 ist ein einreihiges Schrägkugellager mit geteiltem Innenring, das axiale Kräfte in beiden Richtungen aufnimmt. Mit einer Bohrung von 55 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm sowie einer Breite von 21 mm eignet sich dieses Wälzlager für platzsparende Konstruktionen. Durch den Verzicht auf eine integrierte Dichtung lässt sich das offene Lager direkt in bestehende Schmiersysteme einbinden. FAG fertigt diese Ausführung mit einem leichten Polyamidkäfig für ruhigen Lauf.
Konstrukteure wählen diese Bauform vor allem dann, wenn vorrangig axiale Kräfte in wechselnden Richtungen auftreten und der axiale Bauraum für zwei separate Schrägkugellager fehlt. Das Lager stützt axiale Führungskräfte in entsprechenden Maschinenkonstruktionen ab. Häufig dient es als reines Axiallager in Kombination mit einem separaten Radiallager. In solchen Einbaufällen erhält der Außenring ohne Nut gezielt radiales Spiel im Gehäuse, damit keine unerwünschten Querkräfte auf die Wälzkörper wirken.
Der zweiteilige Innenring ermöglicht die Aufnahme einer großen Anzahl an Wälzkörpern, was die axiale Tragfähigkeit steigert. Zudem erleichtert diese Bauart die Montage, da Sie Innenringe und Außenring separat auf Welle und Gehäuse aufziehen können. Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Dieses vergrößerte Betriebsspiel gleicht betriebsbedingte Erwärmungen oder feste Passungen aus, sodass das Lager im Betriebszustand nicht verspannt.
Mit einer Bohrung von 55 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm und einer Breite von 21 mm entspricht das Lager standardisierten Einbaumaßen. Vor der Montage empfiehlt sich die Überprüfung des Bauraums an Welle und Gehäusebohrung, um einen passgenauen Sitz zu erzielen.
TVP kennzeichnet bei FAG einen Käfig aus Polyamid. Dieser Werkstoff reduziert das Eigengewicht des Wälzkörpersatzes und begünstigt ein ruhiges Laufverhalten im Betrieb. Der zulässige Temperaturbereich für das Lager liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius.
C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser größere Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahn verhindert ein Verklemmen, wenn Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungssitze das Lager radial einengen. Das Lager bleibt dadurch auch bei thermischer Ausdehnung der Welle leichtgängig.
Durch den geteilten Innenring lässt sich der Kugelkranz mit einer maximalen Kugelanzahl füllen, was die axiale Tragfähigkeit erhöht. Zudem sind Außenring mit Kugelsatz und die beiden Innenringhälften nicht selbsthaltend. Dies vereinfacht den mechanischen Einbau erheblich, da Sie die einzelnen Komponenten nacheinander auf der Welle montieren können.
Als offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben benötigt das Lager ein geeignetes Schmiermittel aus dem umgebenden System, etwa Öl oder Wälzlagerfett. Die Lagerstelle muss über externe Dichtungen am Gehäuse vor Schmutz und Feuchtigkeit geschützt werden. Achten Sie auf saubere Schmierstoffe, um abrasiven Verschleiß an den Laufbahnen zu vermeiden.
Mit den Toleranzklassen P0 bzw. PN erfüllt die Ausführung die Vorgaben der Normklasse ABEC 1. Diese Normaltoleranz genügt den gängigen Genauigkeitsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau. Maß- und Formtoleranzen für Bohrung, Außendurchmesser und Planlauf bewegen sich dabei innerhalb der standardisierten Grenzwerte.
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