SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 9,09 € | 172,68 € |
| 20 | 18,18 € | 163,59 € |
Das Vierpunktlager QJ212 N2MA/C3 von SKF nimmt bei kompakten Maßen von 60x110x22 mm hohe axiale Belastungen in beiden Richtungen auf.
Das Vierpunktlager QJ212 N2MA/C3 von SKF ist ein radiales Schrägkugellager mit geteiltem Innenring, das gezielt für die Aufnahme beidseitig wirkender Axialkräfte konstruiert wurde. Mit den Hauptabmessungen 60 mm Bohrung, 110 mm Außendurchmesser und 22 mm Breite beansprucht dieses Wälzlager wenig axialen Bauraum. Das offene Lager verfügt über einen Messingkäfig sowie die Normaltoleranz P0/ABEC 1. Es eignet sich für anspruchsvolle Industrieanwendungen im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad.
Sie nutzen diese Lagerbauform vorrangig dort, wo hohe Axialkräfte aus wechselnden Richtungen auftreten und radialer Bauraum begrenzt ist. Häufig fungiert das Lager als reines Axiallager in Kombination mit einem separaten Radiallager. Die zwei um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring dienen dazu, ein unerwünschtes Verdrehen des Außenrings im Gehäuse zu unterbinden. Dadurch bleibt die Lagerung auch bei dynamischen Belastungen prozesssicher fixiert.
Der geteilte Innenring ermöglicht eine höhere Anzahl an Wälzkörpern und vereinfacht die Montage, da Sie Außenring und Innenringhälften separat montieren können. Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Diese Ausführung ist dafür ausgelegt, thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen zwischen -30 und +150 Grad auszugleichen. Achten Sie bei der Konstruktion darauf, dass die offenen Wälzkörper mit einem geeigneten Schmiermittel versorgt und extern gegen Schmutz abgedichtet werden.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 60 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm sowie eine Breite von 22 mm. Diese genormten Anschlussmaße ermöglichen einen passgenauen Austausch in bestehenden Baugruppen. Prüfen Sie vor dem Einbau den vorhandenen Bauraum an Welle und Gehäusebohrung.
Die zwei um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring dienen der Verdrehsicherung im Gehäuse. Wenn Sie das Vierpunktlager vorwiegend axial belasten und der Außenring mit radialem Spiel eingebaut wird, greifen Passfedern oder Stifte in diese Nuten ein. Dies wirkt einem Mitdrehen des Rings entgegen.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Sie wählen diese Lagerluft, wenn im Betrieb höhere Temperaturen oder Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten. Der zusätzliche Spielraum trägt dazu bei, temperaturbedingte Verspannungen im Betrieb zu vermeiden.
Durch die zweiteilige Konstruktion des Innenrings können bei der Fertigung mehr Kugeln in das Lager eingebracht werden, was die axiale Belastbarkeit steigert. Zudem erleichtert der geteilte Innenring den Einbau: Sie können Außenring samt Kugelkranz und die beiden Innenringhälften nacheinander auf Welle und Gehäuse montieren.
Der verbaute Messingkäfig führt die Wälzkörper und zeichnet sich durch hohe mechanische Festigkeit aus. Messing widersteht thermischen Belastungen im zulässigen Bereich von -30 bis +150 Grad und bewährt sich besonders bei Anwendungen mit starken Vibrationen oder raschen Drehzahlwechseln.
Da dieses Lager ohne integrierte Dichtscheiben geliefert wird, müssen Sie Schmierstoffart und externe Abdichtung auf Ihre Umgebungsbedingungen abstimmen. Eine regelmäßige Nachschmierung mit Fett oder Öl ist erforderlich. Externe Dichtelemente wie Wellendichtringe schützen die offenen Laufbahnen vor dem Eindringen von Staub oder Feuchtigkeit.
SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
info@skf.com, https://www.skf.com/uk/footer/site-ownership