SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 74,99 € | 1.424,92 € |
| 3 | 149,99 € | 1.349,92 € |
Das SKF Vierpunktlager QJ234 N2MA (170x310x52 mm) nimmt hohe Axialkräfte in beiden Richtungen auf und verfügt über Haltenuten sowie einen Messingkäfig.
Mit dem Vierpunktlager QJ234 N2MA von SKF erhalten Sie ein einreihiges Schrägkugellager, dessen Laufbahnen zur Aufnahme axialer Belastungen in beiden Richtungen konstruiert sind. Die Ausführung in Explorer-Qualität weist eine Bohrung von 170 mm, einen Außendurchmesser von 310 mm sowie eine Breite von 52 mm auf. Durch die normale Radiallagerluft und den stabilen Messingkäfig eignet sich dieses offene Wälzlager für anspruchsvolle Konstruktionen, in denen axialer Bauraum begrenzt ist.
Dieses Wälzlager kommt vor allem dort zum Tragen, wo überwiegend wechselnde Axialkräfte auf die Welle wirken und eine definierte axiale Führung gefordert ist. Häufig dient die Bauform als reines Axiallager neben einem separaten Radiallager, beispielsweise einem Zylinderrollenlager. Dabei nimmt das QJ234 N2MA die axialen Schubkräfte auf, während es im Gehäuse radial freigestellt verbaut wird. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Wellenlagerungen des Maschinenbaus.
Der geteilte Innenring ermöglicht die Aufnahme einer großen Anzahl von Wälzkörpern, was die axiale Tragfähigkeit steigert. Zudem erleichtert diese Bauart die Montage, da der Außenring samt Kugel- und Käfigsitz separat von den Innenringhälften auf die Welle aufgebracht werden kann. Die zwei um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring dienen dazu, ein Mitdrehen des Außenrings im Gehäuse zu unterbinden. Zu einem präzisen Rundlauf tragen die Maßgenauigkeit nach Klasse P6 und die Laufgenauigkeit nach Klasse P5 bei.
Als einreihiges Radial-Kugellager mit geteiltem Innenring nimmt diese Bauart beidseitig hohe axiale Kräfte auf. Durch die Berührungspunkte der Kugeln mit den vier Laufbahnabschnitten ersetzt die Konstruktion bei beengten Platzverhältnissen oft zwei getrennte Schrägkugellager. Die Variante besitzt einen massiven Messingkäfig und liegt in offener Ausführung ohne Dichtscheiben vor.
Die Hauptabmessungen betragen 170 mm Bohrungsdurchmesser, 310 mm Außendurchmesser und 52 mm Baubreite. Diese standardisierten Abmessungen gestatten die Integration auf zylindrischen Wellensitzen und in passenden Gehäusen. Da es sich um ein offenes Lager handelt, erfolgt die Abdichtung über die Gehäuseumgebung, verbunden mit einer anforderungsgerechten Öl- oder Fettschmierung.
Die beiden um 180 Grad versetzten Nuten an der Mantelfläche fungieren als Verdrehsicherung. Greifen passende Passfedern oder Stifte des Gehäuses in diese Aussparungen ein, wird ein Drehen des Lageraußenrings im Sitz vermieden. Dieser Aufbau ist zweckmäßig, wenn das Lager als reines Axiallager mit radialem Gehäusespiel fungiert.
Das Wälzlager ist für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius ausgelegt. Der eingebaute Messingkäfig behält in diesem Temperaturfenster seine Formstabilität und mechanische Festigkeit. Bei der Auswahl von Schmierstoffen für den oberen Grenzbereich müssen Sie auf eine entsprechende thermische Belastbarkeit des Schmieröls oder Schmierfetts achten.
Die Kennzeichnungen stehen für eingeengte Fertigungstoleranzen gegenüber der normalen Standardtoleranz. Die Maßgenauigkeit P6 sichert präzisere Anschlussmaße an Welle und Gehäuse. Die noch engere Laufgenauigkeit P5 sorgt für einen vibrationsarmen Rundlauf der Wälzkörper, was die Betriebssicherheit bei kontinuierlich rotierenden Wellen unterstützt.
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