QJ221 -N2-MPA-C3 Vierpunktlager von FAG
QJ221 -N2-MPA-C3 Vierpunktlager von FAG

FAG

Vierpunktlager FAG QJ221 -N2-MPA-C3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
105 mm
Außendurchmesser
190 mm
Breite
36 mm
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Nut(en) im Außenring
zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring
Bauform
geteilter Innenring
Temperaturbereich
-30 bis +150°C
Gewicht
4,635 kg
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Vierpunktlager FAG QJ221 -N2-MPA-C3
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Vierpunktlager FAG QJ221 -N2-MPA-C3

Das Vierpunktlager QJ221 -N2-MPA-C3 von FAG (105x190x36 mm) nimmt beidseitig axiale Belastungen bei geringer Baubreite auf und verfügt über C3-Lagerluft.

Das Vierpunktlager QJ221 -N2-MPA-C3 von FAG Wälzlager ist als einreihiges Radial-Kugellager konstruiert, das durch seine spezielle Laufbahngeometrie hohe axiale Kräfte in beiden Richtungen aufnimmt. Mit einer Bohrung von 105 mm, einem Außendurchmesser von 190 mm und einer schmalen Breite von 36 mm beansprucht dieses Wälzlager weniger axialen Bauraum als zwei separate Schrägkugellager. Konstruktiv besitzt das Bauteil einen geteilten Ring, wodurch sich Außenring und Ringhälften separat montieren lassen.

Wofür eignet sich das Vierpunktlager QJ221 -N2-MPA-C3 im Betrieb?

Konstrukteure setzen dieses Vierpunktlager vorrangig dort ein, wo wechselnde oder reine Axialkräfte auftreten und gleichzeitig Bauraum eingespart werden soll. Häufig dient das Lager als reines Axiallager in Kombination mit einem separaten Radiallager. Durch den definierten Berührungswinkel der Wälzkörper überträgt die Einheit Schubkräfte in beide Richtungen. Bei überwiegend radialer Belastung ist diese Bauart hingegen nicht vorgesehen, da der Mehrpunktkontakt zu erhöhter Reibung führen würde.

Welche Vorteile bieten Haltenut und C3-Lagerluft bei der Auslegung?

Die Ausführung mit Haltenuten am Außenring erleichtert die axiale Fixierung im Gehäuse mittels Passstiften und dient dazu, ein Mitdrehen des Außenrings zu vermeiden. Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine vergrößerte Lagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieses vergrößerte Radialspiel gleicht thermische Dehnungen bei höheren Betriebstemperaturen aus und trägt dazu bei, Verspannungen im Betrieb zu vermeiden. Prüfen Sie vor dem Einbau die Anschlusskonstruktion sowie die thermischen Betriebsbedingungen sorgfältig.

Was zeichnet das Vierpunktlager QJ221 -N2-MPA-C3 aus?

Dieses Wälzlager der Baureihe QJ221 nimmt durch seine Laufbahngeometrie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die Konstruktion ersetzt häufig gepaarte Schrägkugellager bei deutlich geringerer Baubreite. Außenring und geteilte Ringhälften lassen sich zur Montage getrennt handhaben, was den Einbau in enge Lagergehäuse erleichtert.

Welche Abmessungen besitzt das Vierpunktlager QJ221 -N2-MPA-C3?

Das Lager weist einen Innendurchmesser von 105 mm, einen Außendurchmesser von 190 mm sowie eine Breite von 36 mm auf. Diese Maße entsprechen der metrischen Normreihe und definieren den erforderlichen Sitz auf der Welle sowie die Aufnahmebohrung im umgebenden Maschinengehäuse.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen C3 bei diesem Lager?

Die Kennzeichnung C3 steht für eine vergrößerte Lagerluft im Vergleich zur Standardausführung. Das Bauteil besitzt vor dem Einbau ein größeres radiales Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen. Dies trägt dazu bei, ein Klemmen der Kugeln zu vermeiden, wenn sich die Welle im Betrieb erwärmt oder Passungen das Lagerspiel verringern.

Wozu dient die Sonderausführung mit Nut am Außenring?

Die Nut im Außenring dient der gezielten Verdrehsicherung im Gehäuse. Über Haltestifte oder Passfedern lässt sich der Lageraußenring formschlüssig arretieren. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn das Lager als reines Axiallager mit radialem Gehäusespiel eingesetzt wird und der Außenring nicht mitrotieren darf.

Kann das Vierpunktlager QJ221 -N2-MPA-C3 Radialkräfte aufnehmen?

Vierpunktlager sind primär für axiale Lasten ausgelegt. Zwar können sie geringe radiale Kräfte aufnehmen, jedoch führt eine überwiegende Radiallast zu Vierpunktberührung der Kugeln und starker Erwärmung. In industriellen Anwendungen wird dieses Lager daher meist mit einem reinen Radiallager, etwa einem Zylinderrollenlager, kombiniert.

Worauf ist beim Einbau des geteilten Innenrings zu achten?

Der geteilte Innenring besteht aus zwei aufeinander abgestimmten Hälften, die nicht mit Teilen anderer Lager vertauscht werden dürfen. Beide Ringhälften müssen im Betrieb über die Wellenschulter und Wellenmutter axial fest gegeneinander verspannt werden, um die korrekte Laufbahngeometrie und spielfreie Führung zu ermöglichen.

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