FAG
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Das Vierpunktlager QJ305 -TVP von FAG nimmt mit 25 mm Bohrung und geteiltem Innenring hohe Axialkräfte aus zwei Richtungen bei geringem Bauraumbedarf auf.
Das Vierpunktlager QJ305 -TVP von FAG Wälzlager gehört zu den einreihigen Schrägkugellagern mit Vierpunktberührung. Bei Abmessungen von 25 mm Bohrung, 62 mm Außendurchmesser und einer Breite von 17 mm beansprucht diese Ausführung weniger axialen Bauraum als eine zweireihige Lageranordnung. Durch die offene Bauweise ohne Dichtung lässt sich das Wälzlager direkt in ein bestehendes Schmiersystem der Gesamtanlage einbinden.
Dieses Lager kommt vor allem dann infrage, wenn axiale Kräfte in beiden Richtungen wirken und eine feste Führung der Welle gefordert ist. Typische Konstruktionen nutzen Vierpunktlager bei kombinierten Belastungen oder ergänzend zu einem separaten Radiallager. Durch den geteilten Innenring lässt sich eine größere Anzahl an Kugeln im Lager unterbringen, was die axiale Belastbarkeit der Baueinheit begünstigt.
Der Kennbuchstabe TVP kennzeichnet einen Käfig aus Polyamid, der die Wälzkörper vibrationsarm führt und das Eigengewicht der Einheit reduziert. Das Lager deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab. Mit der Standard-Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und normaler Radiallagerluft erfüllt die Einheit praxisgerechte Anforderungen im Maschinenbau. Da der Außenring ohne Haltenut ausgeführt ist, erfolgt die Fixierung im Gehäuse über den Passungssitz.
Durch die spezielle Laufbahngeometrie nimmt das Lager axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Der geteilte Innenring ermöglicht die Unterbringung von mehr Kugeln, was die axiale Belastbarkeit erhöht. Dank der kompakten Abmessungen von 25x62x17 mm beansprucht es im Vergleich zu zweireihigen Lagern wenig axialen Bauraum.
Die Bohrung beträgt 25 mm, der Außendurchmesser misst 62 mm und die Lagerbreite liegt bei 17 mm. Diese Maße entsprechen den standardisierten Nennwerten der Baugröße QJ305.
Der Werkstoff Polyamid sorgt für eine geräuscharme Führung der Kugeln und reduziert das Trägheitsmoment rotierender Massen. Gegenüber massiven Metallkäfigen verringert der Kunststoffkäfig zudem das Gesamtgewicht des Wälzlagers.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Begrenzender Faktor ist hierbei primär der Werkstoff aus Polyamid, der für dieses Temperaturfenster ausgelegt ist.
Als offenes Wälzlager ist das Modell für Konstruktionen vorgesehen, bei denen die Schmierstoffversorgung über ein externes System erfolgt. Der Verzicht auf berührende Dichtlippen verhindert zusätzliche Reibungsverluste im laufenden Betrieb.
Diese Kennzeichnung steht für die Standard-Toleranzklasse im Maschinenbau. Maß-, Form- und Laufgenauigkeit bewegen sich innerhalb der genormten Grundtoleranzen, die für reguläre Industrieanwendungen ausgelegt sind.
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