FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 244,55 € | 4.646,25 € |
| 3 | 489,08 € | 4.401,71 € |
Das Vierpunktlager QJ248 -N2-MPA von FAG Wälzlager nimmt beidseitige Axialkräfte bei Hauptabmessungen von 240x440x72 mm in kompakten Industrieanordnungen auf.
Das Vierpunktlager QJ248 -N2-MPA von FAG Wälzlager gehört zur Gruppe der radialen Schrägkugellager und nimmt hohe axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Durch seine Bauweise mit geteiltem Innenring ersetzt dieses Wälzlager oft zweireihige Lagerungen und spart axialen Bauraum ein. Mit einer Bohrung von 240 mm, einem Außendurchmesser von 440 mm sowie einer Breite von 72 mm eignet sich das Großlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen mit dominierender Axialbelastung.
Dieses Wälzlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo hohe axiale Belastungen in wechselnden Richtungen auftreten und nur begrenzter axialer Bauraum zur Verfügung steht. Häufig dient das Vierpunktlager als reines Axiallager, während ein separates Radiallager die Querkräfte aufnimmt. In solchen Anordnungen erhält der Außenring im Gehäuse radiales Spiel, damit keine unerwünschten Radialkräfte auf die Kontaktgeometrie des Vierpunktlagers wirken.
Die Sonderausführung mit Nut am Außenring dient der gezielten Verdrehsicherung im Lagergehäuse. Da Vierpunktlager bei axialer Belastung definierte Kontaktwinkel aufweisen, tragen passende Halteelemente in den Gehäusenuten dazu bei, ein Mitdrehen des Außenrings bei Spielpassung zu vermeiden. Bei der Montage ist auf die genaue Ausrichtung der beiden geteilten Innenringhälften auf der Welle zu achten. Zudem erfordert die offene Ausführung dieses Lagers eine externe Abdichtung sowie eine geregelte Schmierstoffversorgung.
Einreihige Vierpunktlager dieser Baureihe besitzen Laufbahnen, deren Krümmungsmittelpunkte versetzt liegen. Dadurch berühren die Wälzkörper die Ringe bei axialer Last in zwei Punkten. Die geteilte Innenringausführung ermöglicht das Einbringen einer großen Kugelanzahl, was die axiale Belastbarkeit bei kompakter Lagerbreite steigert.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 240 mm, einen Außendurchmesser von 440 mm und eine Gesamtbreite von 72 mm auf. Diese Maße definieren den benötigten Bauraum auf der Welle und in der Gehäusebohrung.
Vierpunktlager sind primär für axiale Belastungen in beiden Richtungen konstruiert. Bei überwiegend radialer Beanspruchung entsteht erhöhte Reibung durch den Vierpunktkontakt. In vielen Maschinenkonzepten kombiniert man dieses Lager daher mit einem reinen Radiallager und stellt den Außenring radial frei.
Die Nutausführung ermöglicht das Einsetzen von Haltestiften oder Passfedern im Gehäuse. Diese formschlüssige Verbindung sichert den Außenring gegen Wandern oder Mitdrehen, was insbesondere bei wechselnden Lastrichtungen und Spielpassungen im Gehäusesitz wichtig ist.
Der Außenring mit dem Kugel- und Käfigsitz sowie die beiden getrennten Innenringhälften lassen sich nacheinander aufbauen. Achten Sie darauf, beide Ringhälften axial fest gegen die Wellenschulter zu verspannen, damit das Lager seine vorgesehene Geometrie und Tragfähigkeit im Betrieb erreicht.
Dieses offene Wälzlager besitzt keine integrierten Dichtscheiben und wird über das umgebende Maschinensystem geschmiert. Je nach Betriebsdrehzahl und Umgebungstemperatur erfolgt die Versorgung über eine geregelte Fettschmierung oder den Ölkreislauf der Gehäusekonstruktion.
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