SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 27,98 € | 531,51 € |
| 3 | 55,94 € | 503,55 € |
Das Vierpunktlager QJ318 N2MA/C3 von SKF mit 90x190x43 mm bietet einen geteilten Innenring, Messingkäfig sowie zwei Haltenuten für anspruchsvolle axiale Lagerungen.
Das Vierpunktlager QJ318 N2MA/C3 ist ein offenes Wälzlager von SKF zur Aufnahme hoher Axialkräfte in beiden Richtungen. Mit den Hauptabmessungen von 90 mm Bohrung, 190 mm Außendurchmesser und 43 mm Breite beansprucht diese Bauart vergleichsweise wenig axialen Bauraum. Ein geteilter Innenring ermöglicht die Aufnahme einer hohen Anzahl an Wälzkörpern. Der massive Messingkäfig führt die Kugeln im thermischen Bereich von -30 bis +150 Grad gleichmäßig.
Dieses Lager eignet sich vor allem für Konstruktionen, bei denen überwiegend axiale Belastungen bei wechselnder Kraftrichtung auftreten. Typische Einsatzorte finden sich in Lagerungsanordnungen mit hohen Axiallasten, sofern radiale Kräfte separat abgefangen werden. Durch die zwei um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring lässt sich die Baueinheit gegen Verdrehen im Gehäuse fixieren. Dies vereinfacht die konstruktive Festlegung, wenn das Lager als reines Axiallager mit radialem Gehäusespiel montiert wird.
Bei der Auswahl sind Passungen und Einbaubedingungen entscheidend. Die vergrößerte Lagerluft C3 gleicht thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen zwischen -30 und +150 Grad aus und mindert das Risiko eines Verspannens der Wälzkörper. Da es sich um ein offenes Lager handelt, müssen Schmierstoffversorgung und externe Dichtungen bauseits vorgesehen werden. Der geteilte Innenring erlaubt die getrennte Montage von Innenringhälften und Außenring, erfordert jedoch eine passende axiale Abstützung über die gesamte Anlagefläche. Die Toleranzklasse entspricht P0/PN bzw. ABEC 1.
Mit einer Bohrung von 90 mm, einem Außendurchmesser von 190 mm und einer Breite von 43 mm entspricht das Lager den standardisierten Hauptabmessungen. Es ist in der Normaltoleranz P0/PN beziehungsweise ABEC 1 gefertigt und besitzt einen geteilten Innenring sowie zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring.
Mithilfe passender Haltestifte dienen die beiden um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring dazu, das Lager gegen Verdrehen im Gehäuse zu sichern. Das ist wichtig, wenn das Lager als reines Axiallager dient und der Außenring mit radialem Spiel im Gehäuse verbaut wird.
Hierunter versteht sich eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Standardausführung. Diese zusätzliche Lagerluft trägt dazu bei, ein Verspannen der Kugeln zu vermeiden, wenn Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen das radiale Spiel nach dem Einbau verringern.
Durch den geteilten Innenring nimmt das Lager mehr Wälzkörper auf, was die axiale Tragfähigkeit steigert. Zudem ist das Lager nicht selbsthaltend: Die beiden Innenringhälften und der Außenring samt Messingkäfig lassen sich separat montieren, was den Ein- und Ausbau in Maschinenbaugruppen erleichtert.
Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtscheiben und ist ungekapselt. Die Schmierung erfolgt über das umgebende Aggregat, beispielsweise im Ölbad oder über externe Nachschmiereinrichtungen. Der Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit erfolgt über die Konstruktion des Gehäuses.
Die Auslegung deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ab. Der formstabile Messingkäfig behält in diesem Temperaturspektrum seine mechanischen Eigenschaften, sodass das Wälzlager auch bei thermisch anspruchsvollen Bedingungen im industriellen Betrieb stabil geführt wird.
SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
info@skf.com, https://www.skf.com/uk/footer/site-ownership