SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 12,66 € | 240,66 € |
| 5 | 25,32 € | 228,00 € |
Das Vierpunktlager QJ312 MA von SKF mit den Maßen 60x130x31 mm nimmt hohe Axialkräfte in beiden Richtungen auf und verfügt über einen Messingkäfig.
Beim Vierpunktlager QJ312 MA handelt es sich um ein offenes Wälzlager der Marke SKF in Explorer-Ausführung. Das Lager besitzt einen geteilten Innenring sowie einen Außenring ohne Nut und ist für Temperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Durch die besondere Laufbahngeometrie nimmt die Konstruktion vorwiegend axiale Lasten aus beiden Richtungen auf und bietet eine raumsparende Lösung für kombinierte oder überwiegend axiale Belastungen.
Das Vierpunktlager QJ312 MA eignet sich vor allem für Konstruktionen, bei denen hohe axiale Kräfte in beiden Richtungen bei geringem axialem Bauraum aufgenommen werden müssen. Typische Einsatzbereiche sind Lagerungen mit vorrangig axialer Beanspruchung, in denen das Bauteil als reines Axiallager dient oder mit einem separaten Radiallager kombiniert wird.
Weil der Innenring geteilt ist, lässt sich das Wälzlager flexibel montieren. Zudem erlaubt die Bauweise die Aufnahme hoher Lasten, ohne dass zwei getrennte Schrägkugellager verbaut werden müssen.
Der geführte Messingkäfig verleiht dem Vierpunktlager QJ312 MA hohe Stabilität bei starken Beschleunigungen sowie anspruchsvollen thermischen Betriebsbedingungen bis +150 Grad. Die Toleranzklasse mit Maßgenauigkeit P6 und Laufgenauigkeit P5 unterstützt dabei einen ruhigen und führungsgenauen Rundlauf der Welle.
Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, stimmen Sie das Schmiermittel und die externe Gehäuseabdichtung exakt auf Ihre Umgebung ab. Beachten Sie bei der Konstruktion die Anschlussmaße der Welle mit 60 mm Bohrung und 130 mm Außendurchmesser.
Vier Berührungspunkte an den Laufbahnen ermöglichen diesem Lager die Aufnahme von Axialkräften in beiden Richtungen. Bei reiner Axialbelastung übertragen die Kugeln die Kraft über zwei Druckwinkelpunkte, ähnlich wie bei einem Schrägkugellagerpaar. Dadurch spart das Lager im Vergleich zu zwei Einzellagern axialen Bauraum ein.
Mit einem Innendurchmesser von 60 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm und einer Breite von 31 mm entspricht das Lager gängigen Einbaumaßen. Diese standardisierten Anschlussmaße ermöglichen einen passgenauen Austausch in bestehenden Baugruppen. Vor dem Einbau sollten Wellensitz und Gehäusepassung anhand dieser Maße kontrolliert werden.
Die zweigeteilte Ausführung des Innenrings ermöglicht die Aufnahme einer größeren Anzahl an Wälzkörpern, was die axiale Tragfähigkeit steigert. Zudem erleichtert diese Konstruktion die Montage und Demontage, da Außenring mit Messingkäfig und die Innenringhälften nacheinander auf der Welle und im Gehäuse positioniert werden können.
Die Einstufung definiert engere Fertigungstoleranzen im Vergleich zu Standardlagern. Maßgenauigkeit P6 sorgt für geringere Maßabweichungen an Bohrung und Außendurchmesser, während Laufgenauigkeit P5 den radialen und axialen Planlauf verbessert. Dies begünstigt eine präzise Wellenführung und unterstützt einen vibrationsarmen Lauf.
Da das Lager werksseitig ohne Dichtscheiben geliefert wird, kann das Schmiermittel passend zum jeweiligen Einsatzfall frei gewählt werden. Sowohl eine Öl- als auch eine Fettschmierung ist möglich. Eine externe Gehäuseabdichtung ist erforderlich, um das Eindringen von Schmutz und den Verlust von Schmierstoff zu verhindern.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Der formstabile Messingkäfig und die wärmebehandelten Lagerkomponenten sind für dieses Temperaturspektrum ausgelegt. Bei der Auswahl des Schmierstoffs muss auf eine entsprechende thermische Eignung geachtet werden.
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