SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 25,81 € | 490,32 € |
| 3 | 51,61 € | 464,52 € |
Das Vierpunktlager QJ219 N2MA von SKF bietet mit 95 mm Bohrung und Messingkäfig eine kompakte Lösung für beidseitig wirkende Axiallasten.
Das Vierpunktlager QJ219 N2MA gehört zur SKF-Explorer-Leistungsklasse und nimmt hohe axiale Kräfte in beiden Richtungen bei schmaler Bauweise auf. Mit den Hauptabmessungen von 95 mm Bohrung, 170 mm Außendurchmesser und 32 mm Breite verbindet dieses Wälzlager radiale Tragfähigkeit mit zweiseitiger axialer Führung. Der geteilte Innenring ermöglicht die Aufnahme einer großen Anzahl an Wälzkörpern. Als offenes Lager mit normaler Radiallagerluft lässt sich das Bauteil gezielt in bestehende Schmierkreisläufe integrieren.
Konstrukteure sehen dieses Lager vorrangig dort vor, wo hohe axiale Belastungen in wechselnder Richtung auftreten und der axiale Bauraum begrenzt ist. Häufig fungiert es in Kombination mit einem separaten Radiallager als reines Axiallager mit radialem Gehäusespiel. Die Ausführung eignet sich für Wellenlagerungen mit gehobenen Anforderungen an axiale Fixierung. Dank der Fertigung in Toleranzklasse P6 für Maßgenauigkeit und P5 für Laufgenauigkeit eignet sich das Lager für Baugruppen mit gehobenen Ansprüchen an Laufruhe und Führungspräzision.
Zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring dienen dazu, das Mitdrehen des Rings im Gehäuse zu verhindern, was die Betriebssicherheit bei radial freigestelltem Einbau erhöht. Der geteilte Innenring erlaubt eine getrennte Montage: Außenring samt Kugelkranz und die Innenringhälften lassen sich nacheinander auf Welle und Gehäuse aufbringen. Der Messingkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und deckt gemeinsam mit dem Standardwerkstoff einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ab.
Dieses einreihige Schrägkugellager besitzt geteilte Innenringe und tiefe Laufbahnen, wodurch es axiale Kräfte in beiden Richtungen aufnimmt. In der SKF-Explorer-Ausführung verfügt das Lager über einen geführten Messingkäfig sowie Haltenuten im Außenring gegen unerwünschtes Wandern im Gehäusesitz.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 95 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm sowie eine Breite von 32 mm auf. Diese Maße entsprechen der metrischen Normreihe für die Baugröße 219 und bestimmen den Platzbedarf in der Anschlusskonstruktion.
Die beiden um 180 Grad versetzten Nuten dienen der Verdrehsicherung im Lagergehäuse. Greifen passende Sicherungsstifte in diese Aussparungen ein, bleibt der Außenring fixiert. Das ist wichtig, wenn das Lager als reines Axiallager mit radialem Gehäusespiel montiert wird.
Die Spezifikation kombiniert Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 mit erhöhter Laufgenauigkeit nach Klasse P5. Gegenüber der Normaltoleranz verringern die engeren Fertigungsgrenzen den radialen und axialen Schlag, was zu ruhigem Lauf und exakter Wellenführung beiträgt.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Der massive Messingkäfig unterstützt auch bei höheren Betriebstemperaturen innerhalb dieser Spanne eine formstabile Führung der Kugeln.
Die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben ermöglicht eine direkte Schmierung über das betriebliche Schmiersystem, etwa per Ölumlauf oder Fettversorgung. Das Schmiermittel erreicht die Laufbahnen ungehindert, erfordert jedoch eine bauseitige Gehäuseabdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
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