FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 10,17 € | 193,31 € |
| 5 | 20,35 € | 183,13 € |
Das Vierpunktlager QJ215 -N2-MPA von FAG mit den Maßen 75x130x25 mm nimmt hohe axiale Kräfte in beiden Richtungen auf schmalem Bauraum auf.
Das Vierpunktlager QJ215 -N2-MPA gehört zur Gruppe der radialen Schrägkugellager und zeichnet sich durch einen geteilten Innenring aus. Diese Konstruktion ermöglicht die Aufnahme beidseitig wirkender Axialkräfte, während der radiale Bauraumbedarf gering bleibt. Mit einem Innendurchmesser von 75 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm und einer Breite von 25 mm eignet sich dieses Wälzlager für Industrieanwendungen mit begrenztem Einbauraum. Das Bauteil stammt von FAG Wälzlager.
Konstrukteure setzen dieses Vierpunktlager bevorzugt dort ein, wo hohe axiale Belastungen in beiden Richtungen auftreten und der axiale Bauraum begrenzt ist. Häufig dient das Lager als reines Axiallager in Kombination mit einem separaten Radiallager. In solchen Anordnungen erhält der Außenring im Gehäuse gezielt radiales Spiel, sodass das Lager ausschließlich axiale Führungskräfte überträgt. Bei reiner Radialbelastung kommt die Bauform nicht zum Einsatz.
Das Nachsetzzeichen N2 kennzeichnet zwei gegenüberliegende Haltenuten am Außenring zur Verdrehsicherung im Lagergehäuse, wenn der Außenring mit Spiel eingepasst ist. Da Vierpunktlager nicht selbsthaltend konstruiert sind, lassen sich Außenring mit Kugelkranz und die beiden Innenringhälften getrennt voneinander montieren. Eine vollflächige axiale Abstützung der Lagerringe unterstützt die gleichmäßige Kraftübertragung über die Laufbahn.
Dieses Lager besitzt eine Bohrung von 75 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm sowie eine Breite von 25 mm. Diese standardisierten Anschlussmaße ermöglichen den passgenauen Einbau in Gehäuse und auf Wellen mit entsprechender Maßabstimmung. Vor der Montage empfiehlt sich die Prüfung der Maßhaltigkeit von Welle und Gehäusebohrung.
Die Bauart überträgt vorwiegend hohe axiale Kräfte in beiden Richtungen bei geringer axialer Lagerbreite. Radiale Belastungen nimmt bei dieser Konstruktion zweckmäßig ein separates Radiallager auf. Läuft das Lager als reines Axiallager, wird der Außenring radial freigestellt, um Reibung durch Vierpunktberührung unter Radiallast zu vermeiden.
Das Kürzel N2 verweist auf zwei Haltenuten am Außenring des Lagers. Diese Nuten nehmen passende Haltekeile oder Stifte auf, um ein Mitdrehen des Außenrings im Gehäuse zu verhindern. Dies kommt zum Tragen, wenn der Außenring mit loser Passung montiert wird, um rein axiale Kräfte aufzunehmen.
Der zweiteilige Innenring ermöglicht einen großen Nenndruckwinkel und erlaubt das Einbringen einer hohen Anzahl an Wälzkörpern in die Laufbahn. Zudem vereinfacht die Bauweise den Einbau: Außenring mit Kugelsatz und die beiden Innenringhälften lassen sich getrennt voneinander auf der Welle und im Gehäuse montieren.
Vierpunktlager besitzen konstruktionsbedingt keine Eignung zum Ausgleich von Winkelfehlern oder Wellendurchbiegungen. Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring führen zu erhöhtem Laufgeräusch sowie vorzeitigem Verschleiß. Bei der Konstruktion und Fertigung der Anschlussflächen ist auf eine hohe Fluchtungsgenauigkeit und Planparallelität der Anlageschultern zu achten.
Ein Vierpunktlager benötigt in axialer Richtung weniger Bauraum als ein zweireihiges Schrägkugellager. Es nimmt wechselnde Axialkräfte auf, während die Kugeln die Laufbahnen unter axialer Last in zwei Punkten berühren. Dadurch vereint die Bauform axiale Tragfähigkeit mit kompakter Bauweise bei geringem Platzbedarf.
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