SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 24,80 € | 471,14 € |
| 3 | 49,60 € | 446,34 € |
Das Vierpunktlager QJ316 N2MA/C3 von SKF (80x170x39 mm) nimmt hohe Axialkräfte in beiden Richtungen bei geringem axialem Bauraum auf.
Dieses offene Vierpunktlager QJ316 N2MA/C3 stammt von SKF Wälzlager und besitzt eine Bohrung von 80 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm sowie eine Breite von 39 mm. Die Konstruktion entspricht im Grundprinzip einem einreihigen Schrägkugellager, weist jedoch Laufbahnen auf, die Axialkräfte in beiden Richtungen aufnehmen können. Das Wälzlager ist in der Normaltoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1 ausgeführt und für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt.
Diese Bauform kommt vorrangig dort zum Einsatz, wo reine oder überwiegende Axiallasten bei wechselnder Wirkungsrichtung auftreten. Häufig fungiert die Ausführung als reines Axiallager, während ein separates Radiallager die radialen Führungskräfte aufnimmt. Durch den geteilten Innenring lässt sich die Baueinheit bei der Montage zerlegen, was das Aufpressen und Fügen der einzelnen Komponenten auf der Welle erleichtert. Der Messingkäfig führt die Wälzkörper und eignet sich für anspruchsvolle thermische Bedingungen.
Die Nachsetzzeichen N2MA und C3 weisen auf zwei funktionale Konstruktionsmerkmale hin. Zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring ermöglichen es, das Lager im Gehäuse mittels Sicherungsstiften gegen ungewolltes Verdrehen festzulegen. Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber dem Standard. Dieses vergrößerte Spiel gleicht temperatur- oder passungsbedingte Ausdehnungen im Betrieb aus, sodass die Wälzkörper auch bei Erwärmung ohne Verspannung abrollen. Da es sich um ein offenes Lager handelt, erfolgt die Schmierung über das umgebende Gehäusesystem.
Ein geteilter Innenring und speziell geformte Laufbahnen kennzeichnen diese Bauform. Dadurch überträgt die einreihige Konstruktion hohe axiale Kräfte in beiden Richtungen. Der geteilte Innenring ermöglicht zudem die getrennte Montage von Innenringhälften und Außenring samt Kugelsatz und Käfig auf Welle und Gehäuse.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 80 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm sowie eine Breite von 39 mm. Diese genormten Hauptabmessungen erlauben den Einbau in entsprechende Lagersitze gemäß den jeweiligen Konstruktionszeichnungen.
Die um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring dienen der formschlüssigen Verdrehsicherung. Bei der Montage in axial geführten Lagergehäusen greifen Haltestifte in diese Nuten ein. Dies dient dazu, ein ungewolltes Mitdrehen des Außenrings im Gehäusesitz zu vermeiden.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte Lagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum trägt dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper zu vermeiden, falls im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen die Ringe dehnen.
Der verbaute Messingkäfig (MA) führt die Kugeln im Wälzkörperkranz. Messing bietet eine hohe mechanische Festigkeit und eignet sich für den gesamten zulässigen Temperaturbereich des Lagers von -30 bis +150 Grad.
Da das Lager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, gelangt der Schmierstoff direkt von außen an die Wälzkörper. Die Schmierung erfolgt über das Gehäuse, beispielsweise mit Schmieröl oder Schmierfett. Externe Gehäusedichtungen schützen das Bauteil vor Schmutzeintrag und verhindern Schmierstoffverlust.
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