FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,14 € | 59,75 € |
| 30 | 6,28 € | 56,61 € |
Das Vierpunktlager QJ305 -MPA von FAG mit den Maßen 25x62x17 mm nimmt hohe Axialkräfte in beiden Richtungen bei geringem axialem Bauraum auf.
Das Vierpunktlager QJ305 -MPA ist ein spezielles Radial-Kugellager der Marke FAG Wälzlager, das konstruktiv hohe axiale Kräfte in beiden Richtungen überträgt. Durch die Geometrie der Laufbahnen berühren die Wälzkörper die Ringe unter einem definierten Druckwinkel. Dieses Wälzlager verbindet die Eigenschaften eines zweireihigen Schrägkugellagers mit einer schmaleren Bauform. Bei Abmessungen von 25 mm Innen- und 62 mm Außendurchmesser sowie 17 mm Breite eignet sich das Modell vor allem für Lagerstellen mit begrenztem Platzbedarf.
Dieses Lager kommt vorrangig zum Einsatz, wenn wechselnde oder überwiegend axiale Belastungen auftreten und eine präzise Führung gefordert ist. Häufig wird diese Bauform als reines Axiallager in Kombination mit einem separaten Radiallager verwendet. Bei einer reinen Axialbelastung erhält der Außenring im Gehäuse radiales Spiel. Da die Konstruktion keine Haltenuten im Außenring aufweist, erfolgt die Befestigung im Gehäuse über eine gleichmäßige axiale und radiale Anlage der Ringflächen.
Der geteilte Innenring erleichtert die Montage, da das Lager nicht selbsthaltend aufgebaut ist. Außenring mit Kugelkranz und die beiden Innenringhälften lassen sich separat montieren. Zudem ermöglicht die zweiteilige Konstruktion das Einbringen einer größeren Anzahl an Wälzkörpern. Der massive Messingkäfig führt die Kugeln reibungsarm und dient einer hohen mechanischen Festigkeit. Bei der Konstruktion ist zudem die offene Ausführung ohne Dichtung zu berücksichtigen, die eine externe Schmierstoffversorgung erfordert.
Die Konstruktion nimmt hohe Axiallasten aus beiden Richtungen auf und benötigt axial weniger Bauraum als zweireihige Lagerungen. Als Radial-Kugellager von FAG mit geteiltem Innenring, Messingkäfig und definiertem Druckwinkel entspricht es der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 und kommt ohne Nut im Außenring aus.
Mit einer Bohrung von 25 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm und einer Breite von 17 mm besitzt das Lager genormte Hauptabmessungen. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung der Anschlussmaße von Welle und Gehäusebohrung, um eine exakte axiale Anlage zu gewährleisten.
Die zweiteilige Innenringausführung erlaubt das Einfüllen einer höheren Anzahl an Kugeln, wodurch die axiale Tragfähigkeit steigt. Gleichzeitig ist das Lager dadurch nicht selbsthaltend. Das bedeutet, dass sich der Außenring samt Kugelsatz und die beiden Innenringhälften bei der Montage getrennt voneinander auf der Welle und im Gehäuse positionieren lassen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Begrenzend wirken hierbei die Formstabilität der Ringe sowie das Schmiermittel. Dank des Messingkäfigs bleibt das Lager auch bei höheren Betriebstemperaturen formstabil. Für den kontinuierlichen Einsatz sollte ein geeignetes Schmierfett oder Schmieröl innerhalb dieser Temperaturspanne gewählt werden.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Da Vierpunktlager primär zur axialen Führung dienen, bedingt die innere Geometrie eine spielfreie Führung unter axialer Last. Für die meisten Standardanwendungen ohne extreme Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse ist diese Standardluft passend gewählt.
Da dieses Lager ohne integrierte Dichtungen geliefert wird, müssen Sie die Laufbahnen über eine externe Schmierstoffzufuhr versorgen. Je nach Konstruktion der Umgebung eignet sich eine Öl- oder Fettschmierung. Zudem schützt eine externe Abdichtung des Gehäuses das offene Lagerelement vor eindringenden Partikeln, Feuchtigkeit und vorzeitigem Schmiermittelverlust.
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