NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 5 | 37,68 € | 339,06 € |
Das Vierpunktlager QJ320 -N2-MPA-C3 von NKE Steyr mit 100 mm Bohrung nimmt hohe axiale Kräfte in beiden Richtungen bei geringem axialem Bauraum auf.
Dieses offene Vierpunktlager der Baureihe QJ320 verbindet eine kompakte Bauweise mit geteiltem Innenring. Durch die Konstruktion mit geteiltem Innenring fasst das Lager eine hohe Anzahl an Wälzkörpern. Mit den Hauptabmessungen 100 mm Innendurchmesser, 215 mm Außendurchmesser sowie 47 mm Breite eignet sich diese Ausführung für anspruchsvolle axiale Lagerungen. Der geführte Messingkäfig unterstützt einen stabilen Lauf im Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius.
Dieses Wälzlager wird vorrangig dort montiert, wo hohe Axiallasten aus beiden Richtungen auftreten und der axiale Bauraum für zwei getrennte Schrägkugellager nicht ausreicht. Häufig dient ein Vierpunktlager als reines Axiallager in Kombination mit einem separaten Radiallager. Die Lagerung ist konstruktiv so auszulegen, dass Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring vermieden werden.
Die zwei um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring wirken einem Mitdrehen des Lagers im Gehäuse entgegen, wenn entsprechende Sicherungsstifte eingreifen. Dies erleichtert die axiale Festlegung bei gleichzeitig radial freigestelltem Einbau. Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalluft. Diese Reserve gleicht thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen von bis zu +150 Grad Celsius oder feste Passungen aus, damit die Wälzkörper nicht verspannen. Der Messingkäfig führt die Kugeln auch bei wechselnden Belastungen präzise in der Laufbahn.
Die Hauptabmessungen betragen 100 mm Bohrungsdurchmesser, 215 mm Außendurchmesser und 47 mm Breite. Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 und besitzt keine integrierten Dichtungen.
Durch den geteilten Innenring lässt sich der Außenring samt Kugel- und Käfigsatz mit einer größeren Anzahl an Wälzkörpern bestücken. Dies erhöht die axiale Belastbarkeit. Zudem ermöglicht die nicht selbsthaltende Bauform eine getrennte Montage beider Innenringhälften auf der Welle.
Zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten an der Stirnseite des Außenrings nehmen Haltestifte im Gehäuse auf. Dies wirkt einem unerwünschten Wandern oder Verdrehen des Außenrings entgegen, insbesondere wenn das Lager als reines Axiallager mit radialem Spiel verbaut wird.
Die Angabe C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Lagerluft im Vergleich zur Standardausführung. Das zusätzliche Radialspiel wirkt einem Klemmen der Kugeln entgegen, wenn sich Welle und Ringe bei Erwärmung bis maximal +150 Grad Celsius ausdehnen oder stramme Passungen das Betriebsspiel verringern.
Ausgestattet ist die Variante mit einem massiven Messingkäfig mit dem Kurzzeichen MPA. Messingkäfige bieten eine hohe Festigkeit bei dynamischen Beanspruchungen, eignen sich für den Einsatz mit gängigen Schmierstoffen und decken den definierten Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ab.
Als offenes Wälzlager ohne eigene Dichtungen ausgeführt, erfordert das Lager eine externe Abdichtung der Lagerstelle. Die Schmierung erfolgt über das Schmierkonzept der Anschlusskonstruktion mit Öl oder Wälzlagerfett, passend zur jeweiligen Betriebstemperatur.
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