ZEN
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Das Vierpunktlager KD045 -XP0 von ZEN nimmt bei kompakten Abmessungen von 114,3 x 139,7 x 12,7 mm beidseitige Axialkräfte auf.
Mit dem Vierpunktlager KD045 -XP0 von ZEN erhalten Konstrukteure und Instandhalter ein spezialisiertes Wälzlager für anspruchsvolle Einbauräume. Dieses Wälzlager ist darauf ausgelegt, axiale Belastungen aus beiden Richtungen aufzunehmen. Durch die schmale Bauform mit 12,7 mm Breite bei einem Außendurchmesser von 139,7 mm beansprucht dieses Dünnring-Lager nur wenig axialen Raum im Gehäuse und vereinfacht dadurch kompakte Konstruktionen.
Typische Einsatzbereiche für das Vierpunktlager KD045 -XP0 finden sich überall dort, wo axiale Führung bei minimalem Bauraum gefragt ist. Die Bauart nimmt Axialkräfte in beiden Richtungen auf und kann bei Bedarf mit separaten Radiallagern kombiniert werden. Häufig kommt diese Lagerbauform im allgemeinen Getriebebau, in Drehverbindungen oder in Schwenkvorrichtungen zum Einsatz. Da das Lager keine Fluchtungsfehler ausgleicht, setzt der Einbau eine sorgfältige Fluchtung der Anschlusskonstruktion voraus.
Konstruktiv erfordert das Lager KD045 -XP0 eine vollflächige und gleichmäßige Unterstützung der Lagerringe über den gesamten Umfang. Achten Sie auf eine genaue Bearbeitung der Sitzflächen, da die geringe Wandstärke des Lagers empfindlich auf Gehäuseunebenheiten reagiert. Bei der Auslegung der Lagerung empfiehlt sich eine feste Passung, um Mikrobewegungen auf der Welle zu vermeiden. Das Lager ist nicht selbsthaltend, was die getrennte Montage der Ringe in der Werkstatt erleichtert.
Es nimmt Axialkräfte aus zwei Richtungen bei sehr geringer Lagerbreite auf. Durch den gezielten Vierpunktkontakt der Kugeln führt es Bauteile axial, ohne dass zwei separate Schrägkugellager angeordnet werden müssen.
Die Bohrung beträgt 114,3 mm, der Außendurchmesser misst 139,7 mm und die Gesamtbreite liegt bei 12,7 mm. Diese Maße entsprechen dem zölligen Dünnring-Standardmaß für platzsparende Maschinenbau-Konstruktionen.
Vierpunktlager sind primär für axiale Belastungen konzipiert. Bei rein axialem Einsatz erhält der Außenring im Gehäuse radiales Spiel. Treten zusätzliche Radialkräfte auf, empfiehlt sich die Kombination mit einem eigenständigen Radiallager.
Nein, Vierpunktlager dieser Bauart eignen sich nicht zum Ausgleich von Winkelfehlern oder Schiefstellungen. Gehäusebohrung und Welle müssen exakt fluchten, um Kantenläufer und ungleichmäßige Beanspruchungen der Laufbahnen zu vermeiden.
Da Vierpunktlager nicht selbsthaltend aufgebaut sind, lassen sich Außen- und Innenring getrennt voneinander in Gehäuse und Welle einpassen. Dies erleichtert die Montage in engen Baugruppen.
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