SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,93 € | 112,65 € |
| 20 | 11,86 € | 106,72 € |
Das Vierpunktlager QJ210 MA/C3 von SKF (50x90x20 mm) nimmt hohe Axialkräfte in beiden Richtungen bei geringem axialem Bauraum auf.
Mit dem Vierpunktlager QJ210 MA/C3 erhalten Sie ein einreihiges Schrägkugellager mit geteiltem Innenring, das speziell auf zweiseitig wirkende Axialbelastungen ausgelegt ist. Die Konstruktion von SKF Wälzlager entspricht der Normaltoleranz P0/PN bzw. ABEC 1. Als offenes Wälzlager ohne Dichtscheiben eignet es sich für geschmierte Systeme, in denen das Schmiermittel ungehindert an die Laufbahnen gelangt.
Konstrukteure setzen dieses Bauteil vorwiegend dort ein, wo axiale Führungskräfte in beide Richtungen auftreten und der axiale Einbauraum für zweireihige Lagerungen fehlt. Häufig dient es in Kombination mit einem separaten Radiallager als reines Axiallager, wobei der Außenring ohne Nut im Gehäuse montiert wird. Durch die Bauweise fängt das Lager hohe wechselnde Axialkräfte auf, während reine Radiallasten gering bleiben sollten.
Der Messingkäfig führt die Wälzkörper stabil und eignet sich für thermische Beanspruchungen im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad. Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Standardausführung. Dieses zusätzliche Betriebsspiel gleicht betriebsbedingte Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse aus, sodass das Lager auch bei Wärmeausdehnung nicht verspannt.
Dieses Wälzlager nimmt beidseitige axiale Kräfte auf schmalem Bauraum auf. Charakteristisch sind der zweiteilige Innenring sowie der einteilige Außenring ohne Haltenut. Mit den Hauptabmessungen 50 mm Bohrung, 90 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite ersetzt es in vielen Konstruktionen zwei separate Schrägkugellager.
Durch den geteilten Innenring lässt sich eine größere Anzahl an Kugeln im Lager unterbringen, was die axiale Belastbarkeit steigert. Zudem ermöglicht diese Bauform das getrennte Montieren von Außenring mit Kugelkranz und den beiden Innenringhälften auf der Welle.
Die Buchstabenkombination beschreibt zwei spezifische Merkmale. Das Kürzel MA kennzeichnet den verbauten Käfig aus Messing, der eine hohe mechanische Festigkeit bietet. Der Zusatz C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft hin, die thermische Ausdehnungen im Betrieb ausgleicht.
Dieses offene Vierpunktlager lässt sich in einem Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad betreiben. Der Messingkäfig und die Maßstabilität der Ringe unterstützen innerhalb dieser Grenzwerte den kontinuierlichen Betrieb, sofern das umgebende Schmiermittel für diese Temperaturen ausgelegt ist.
Als offene Lagerausführung ist das Bauteil für den Einsatz in geschlossenen Bauräumen wie Getrieben oder Ölbadsystemen konzipiert. Der Verzicht auf Dichtscheiben ermöglicht eine direkte Zirkulation von Schmieröl oder Schmierfett und hält die Reibung im Vergleich zu berührenden Dichtungen gering.
Das Lager ist nach der Standard-Toleranzklasse P0/PN gefertigt, die auch der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Normklasse bietet die für den allgemeinen Maschinenbau übliche Maß- und Laufgenauigkeit für standardisierte Passungssitze an Welle und Gehäuse.
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