FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 258,33 € | 4.908,17 € |
| 3 | 516,65 € | 4.649,85 € |
Das Vierpunktlager QJ1060 -N2-MPA-C3 von FAG mit den Maßen 300x460x74 mm nimmt beidseitig hohe Axialkräfte bei geringem Bauraumbedarf auf.
Das Vierpunktlager QJ1060 -N2-MPA-C3 ist ein einreihiges Schrägkugellager mit geteiltem Innenring, das für überwiegend axiale Belastungen in beiden Richtungen konstruiert ist. Durch den geteilten Innenring nimmt der Kugel- und Käfigsitz mehr Wälzkörper auf, was die axiale Tragfähigkeit steigert. Mit einer Bohrung von 300 mm, einem Außendurchmesser von 460 mm sowie einer Breite von 74 mm beansprucht das Großlager vergleichsweise wenig axialen Bauraum. Das offene Lager von FAG Wälzlager eignet sich für Konstruktionen, bei denen angebundene Schmiersysteme zum Einsatz kommen.
Der Einsatz dieses Vierpunktlagers erfolgt vorwiegend in Industrieanwendungen und Lagerungsanordnungen mit hohen, wechselnden Axialkräften. Häufig fungiert dieses Wälzlager als reines Axiallager, indem Konstrukteure den Außenring im Gehäuse radial freistellen. Treten radiale Kräfte auf, übernimmt ein separates Radiallager diesen Lastanteil. Die offene Bauform ermöglicht den direkten Anschluss an vorhandene Öl- oder Fettschmierungen im Maschineninneren. Überall dort, wo zweireihige Schrägkugellager zu viel Einbaubreite fordern, bietet diese Bauform eine platzsparende Lösung.
Die Kennzeichnung N2 verweist auf zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring. Passende Sicherungsstifte greifen in diese Aussparungen ein und dienen dazu, ein Mitdrehen des Außenrings bei radialem Gehäusespiel zu vermeiden. Der massive Messingkäfig führt die Wälzkörper auch bei raschen Geschwindigkeitswechseln stabil. Zudem fängt die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ab. Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 und vereinfacht die Montage durch separat montierbare Innenringhälften.
Mit einer Bohrung von 300 mm, einem Außendurchmesser von 460 mm und einer Breite von 74 mm zählt dieses Bauteil zu den Großlagern. Es nimmt bei geringer axialer Breite beidseitig gerichtete Axialkräfte auf und lässt sich dank des geteilten Innenrings modular in bestehende Gehäusekonstruktionen einpassen.
Die zwei um 180 Grad versetzten Haltenuten auf der Stirnseite des Außenrings dienen als Verdrehsicherung. Wird das Vierpunktlager als reines Axiallager mit radialem Gehäusespiel eingesetzt, greifen Gehäusestifte formschlüssig in diese Nuten ein. Dies dient dazu, eine unerwünschte Rotation des Außenrings im Lagersitz zu vermeiden, ohne die axiale Führung des Lagers zu blockieren.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieses vergrößerte Betriebsspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen ist sinnvoll, wenn durch Drehzahl oder Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse thermische Ausdehnungen entstehen. Das Lager behält dadurch auch unter wechselnden Temperaturbedingungen seine Leichtgängigkeit im laufenden Betrieb.
Der geteilte Innenring ermöglicht die Aufnahme einer großen Anzahl an Wälzkörpern im Lagerinneren, was die Belastbarkeit erhöht. Gleichzeitig ist das Lager nicht selbsthaltend aufgebaut: Außenring und Kugelkranz lassen sich getrennt von den beiden Innenringhälften montieren. Dieses Konstruktionsprinzip erleichtert den mechanischen Ein- und Ausbau bei Großlagerungen in der betrieblichen Instandhaltung.
Das Lager verfügt über einen Messingkäfig, der durch das Kürzel MPA ausgewiesen wird. Messing zeichnet sich durch hohe Festigkeit, gute Gleiteigenschaften und Widerstandskraft gegen Schwingungen aus. Der massive Käfig führt die Kugeln formstabil, wodurch sich das Lager für Industrieantriebe mit anspruchsvollen Betriebsbedingungen eignet.
Das offene Lager deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab. Da keine integrierten Dichtungen aus temperaturkritischen Werkstoffen verbaut sind, richtet sich der Einsatzbereich nach den Eigenschaften des Lagerstahls und des Messingkäfigs. Die im Betrieb nutzbare Obergrenze hängt maßgeblich von der Temperaturfestigkeit des verwendeten Schmierstoffs ab.
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