FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 5 | 34,68 € | 312,00 € |
Das Vierpunktlager QJ316 -N2-MPA-C3 von FAG bietet mit den Maßen 80x170x39 mm und vergrößerter Lagerluft C3 hohe axiale Belastbarkeit in beide Richtungen.
Das Vierpunktlager QJ316 -N2-MPA-C3 von FAG ist einreihig aufgebaut und nimmt axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Konstruktiv ähnelt dieses Wälzlager einem Schrägkugellager, beansprucht axial jedoch weniger Bauraum als eine zweireihige Lagereinheit. Durch die geteilte Innenringausführung lässt sich das Lager separat montieren, was den Einbau auf Wellen mit 80 mm Durchmesser erleichtert.
Das Vierpunktlager QJ316 -N2-MPA-C3 kommt vor allem dort zum Einsatz, wo überwiegend axiale Belastungen auftreten und eine präzise axiale Führung gefordert ist. Häufig fungiert dieses Wälzlager als reines Axiallager in Kombination mit einem separaten Radiallager bei getrennter Lastaufnahme. Im Gehäusesitz erfordert der Außenring in solchen Fällen radiales Spiel, damit keine unerwünschten Radialkräfte auf die Wälzkörper einwirken.
Da Vierpunktlager kaum Winkelfehler ausgleichen, setzt die Lagerstelle eine fluchtende Ausrichtung von Gehäuse und Welle voraus. Bei wechselnden Schubkräften ermöglicht die Geometrie eine definierte Kraftübertragung über die Kontaktpunkte der Laufbahnen.
Die Ausführung mit der Lagerluft C3 weist ein vergrößertes Radialspiel auf. Dieser Spielraum gleicht betriebsbedingte Erwärmungen oder feste Passungen aus, ohne dass sich die Kugeln im Betrieb verklemmen. Die Kennzeichnung N2 verweist auf zwei Haltenuten im Außenring, die der Verdrehsicherung im Gehäuse dienen.
Mithilfe passender Haltestifte lässt sich der Außenring gegen unerwünschtes Mitdrehen fixieren, während das axiale Spiel unverändert bleibt. Bei der Konstruktion empfiehlt sich eine gleichmäßige Abstützung der Ringe über die volle Laufbahnbreite.
Ein Vierpunktlager nimmt durch seine spezielle Laufbahngeometrie hohe Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Der geteilte Innenring ermöglicht die Aufnahme einer großen Anzahl an Kugeln bei geringer axialer Baubreite. Dadurch ersetzt es in vielen Konstruktionen aufwendigere zweireihige Lagersätze.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 80 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 170 mm und eine Breite von 39 mm. Diese Maße entsprechen den Spezifikationen für die Bauform QJ316.
Das Nachsetzzeichen C3 steht für eine vergrößerte Lagerluft gegenüber dem Normalbereich. Dieses zusätzliche interne Spiel empfiehlt sich bei Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring sowie bei fest gewählten Passungen auf Welle und Gehäuse.
Die mit N2 gekennzeichneten Haltenuten verhindern ein Wandern oder Mitdrehen des Außenrings im Gehäuse. Sicherungsstifte greifen formschlüssig in die Nuten ein, was insbesondere bei radial freigestellten Axiallagern die Positionierung sichert.
Aufgrund der nicht selbsthaltenden Konstruktion können Sie den Außenring samt Kugelsatz sowie die beiden Hälften des Innenrings getrennt voneinander montieren. Das erleichtert die mechanische oder thermische Montage auf der Welle.
Vierpunktlager sind primär für axiale Belastungen ausgelegt. Treten hohe Radialkräfte auf, empfiehlt sich die Kombination mit einem eigenständigen Radiallager, während das Vierpunktlager über radiales Gehäusespiel ausschließlich die axialen Führungskräfte ableitet.
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