SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 90,59 € | 1.721,24 € |
| 3 | 181,19 € | 1.630,64 € |
Das Vierpunktlager QJ330 N2MA/C3 von SKF mit 150 mm Bohrung nimmt hohe axiale Kräfte in beiden Richtungen bei geringem axialem Bauraum auf.
Dieses offene Vierpunktlager QJ330 N2MA/C3 verbindet die Funktionsweise eines zweireihigen Schrägkugellagers mit einer besonders schmalen Bauform. Der geteilte Innenring ermöglicht die Unterbringung einer großen Kugelanzahl, was die axiale Tragfähigkeit steigert. Der integrierte Messingkäfig führt die Wälzkörper präzise bei kontinuierlichen Drehzahlen. Die Konstruktion deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius ab und entspricht der Toleranzklasse P0.
Die Bauform ist für wechselnde oder kombinierte Axialbelastungen in beiden Richtungen ausgelegt, wenn der axiale Bauraum begrenzt ist. Bei vorwiegenden Axiallasten kommt das Lager häufig neben separaten Radiallagern zum Einsatz. Über den Vierpunktkontakt werden axiale Führungskräfte aufgenommen, während die Kugeln kontrolliert in den Laufbahnen abrollen und Wellen mit 150 mm Durchmesser führen.
Zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring dienen dazu, ein unerwünschtes Mitdrehen des Außenrings im Gehäuse zu unterbinden, wenn die Einheit mit radialem Spiel eingebaut wird. Die leicht erhöhte Radiallagerluft der Klasse C3 dient dem Ausgleich betriebsbedingter Wärmeausdehnungen zwischen Welle und Gehäuse. Als offene Ausführung erlaubt das Lager eine gezielte Abstimmung von Schmierstoff und externer Gehäuseabdichtung.
Einreihiges Radial-Kugellager mit geteiltem Innenring, Messingkäfig und Haltenuten im Außenring. Die Konstruktion nimmt axiale Kräfte in beiden Richtungen auf und benötigt dabei wesentlich weniger axialen Bauraum als eine Kombination aus zwei getrennten Schrägkugellagern.
Mit einem Innendurchmesser von 150 mm, einem Außendurchmesser von 320 mm sowie einer Breite von 65 mm entspricht das Lager genormten Hauptabmessungen für den Einbau in Wellen- und Gehäusekonstruktionen.
Zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten ermöglichen die Arretierung des Außenrings im Gehäuse mittels Sicherungsstiften. Dies soll eine Rotation des Außenrings vermeiden, insbesondere wenn das Bauteil als reines Axiallager mit radialem Freiraum eingesetzt wird.
Das Nachsetzzeichen C3 beschreibt eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte interne Spielraum dient dazu, thermische Dehnungen bei höheren Betriebstemperaturen oder straffen Passungssitzen ohne Klemmen auszugleichen.
Zulässig ist ein Temperatureinsatzbereich von -30 bis +200 Grad Celsius. Der integrierte Messingkäfig behält in dieser Spanne seine mechanische Formstabilität, wodurch sich das Bauteil für thermisch anspruchsvolle Umgebungen eignet.
Die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine flexible Integration in bestehende Öl- oder Fettschmierkreisläufe. Der Schmierstoff gelangt ungehindert an alle Kontaktflächen, erfordert im Gegenzug jedoch eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutzeintritt.
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