SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 10,51 € | 199,61 € |
| 20 | 21,00 € | 189,12 € |
Das SKF Vierpunktlager QJ309 MA/C2L (45x100x25 mm) nimmt beidseitig hohe Axialkräfte bei schmaler Bauform auf und bietet durch C2L-Lagerluft eine engere Führung.
Das Vierpunktlager QJ309 MA/C2L von SKF ist ein radiales einreihiges Kugellager, dessen Laufbahnen gezielt auf die Aufnahme axialer Kräfte in beiden Richtungen ausgelegt sind. Mit den Hauptabmessungen 45 mm Bohrung, 100 mm Außendurchmesser und 25 mm Breite beansprucht dieses Wälzlager weniger axialen Bauraum als eine Kombination aus zwei Schrägkugellagern. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, lässt sich das Schmiermittel flexibel auf die Betriebsbedingungen abstimmen.
Dieses Wälzlager kommt primär dort zum Einsatz, wo hohe axiale Belastungen in wechselnder Richtung auftreten und eine genaue Wellenführung gefordert ist. Häufig fungiert das Vierpunktlager als reines Axiallager in Kombination mit einem separaten Radiallager. In solchen Einbaufällen erhält der Außenring radiales Spiel im Gehäuse, sodass das Lager gezielt die axialen Führungskräfte überträgt und radiale Querkräfte vermieden werden.
Der zweiteilige Innenring ermöglicht es, eine größere Anzahl an Wälzkörpern im Lager unterzubringen, was die Belastbarkeit direkt steigert. Zudem erleichtert diese Bauform die Montage, weil Außenring mit Kugelkranz und die Innenringhälften separat montiert werden können. Der Messingkäfig eignet sich auch bei thermischer Beanspruchung im Bereich von -30 bis +150 Grad. Die reduzierte Radiallagerluft der Klasse C2L sorgt für ein geringeres Betriebsspiel und eine exakte Wellenpositionierung.
Ein Vierpunktlager dieser Bauart entspricht im Grundprinzip einem einreihigen Schrägkugellager, nimmt jedoch axiale Kräfte aus beiden Richtungen auf. Durch den geteilten Innenring lässt sich der Innenraum mit vielen Kugeln bestücken. Die SKF-Ausführung besitzt einen robusten Messingkäfig und ist als offenes Lager für externe Schmiersysteme vorgesehen.
Mit einer Bohrung von 45 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm sowie einer Breite von 25 mm entspricht das Lager der metrischen Standardreihe. Diese Anschlussmaße erlauben die direkte Integration in passend dimensionierte Gehäuse und Wellensitze.
Das Nachsetzzeichen C2L steht für eine verringerte Radiallagerluft in der unteren Hälfte des C2-Bereichs. Das Lagerspiel fällt somit enger aus als bei der Normalausführung. Diese enge Tolerierung dient dazu, Wellen besonders exakt axial zu führen.
Der zulässige Betriebsbereich erstreckt sich von -30 bis +150 Grad. Für den zuverlässigen Lauf bei diesen Temperaturen sind neben den formstabilen Lagerringen und dem Messingkäfig auch die Wahl des passenden Schmierstoffs sowie abgestimmte Schmierintervalle ausschlaggebend.
Der geteilte Innenring ermöglicht die Montage einer hohen Kugelanzahl trotz des ausgeprägten Vierpunktkontakts der Laufbahnen. Bei der Installation lassen sich die beiden Ringhälften separat aufschieben, was die Handhabung auf der Welle vereinfacht.
Da das Lager werkseitig ohne Dichtscheiben ausgeführt ist, erfolgt der Schutz vor Fremdkörpern und Feuchtigkeit über die umgebende Gehäusekonstruktion. Externe Dichtungselemente wie Wellendichtringe oder Labyrinthsysteme halten Verunreinigungen ab und bewahren das eingebrachte Schmiermittel im Lagerraum.
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