FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 6,27 € | 119,31 € |
| 20 | 12,56 € | 113,02 € |
Das Vierpunktlager QJ212 -MPA-C3 von FAG mit den Maßen 60x110x22 mm nimmt axiale Kräfte in beiden Richtungen bei schmaler Baubreite auf.
Das Vierpunktlager QJ212 -MPA-C3 ist ein Wälzlager mit geteiltem Innenring, das axiale Belastungen in beiden Richtungen aufnimmt. Diese Ausführung beansprucht weniger axialen Bauraum als zweireihige Schrägkugellager. Da das offene Lager keine integrierten Dichtungen besitzt, gelangt Schmierstoff ungehindert an die Laufbahnen. Der geführte Messingkäfig hält die Wälzkörper auch bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen auf Abstand. Das Wälzlager arbeitet in einem Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius.
Das Wälzlager nimmt vorwiegend axiale Kräfte aus wechselnden Richtungen auf. Häufig dient die Bauform als reines Axiallager im Maschinen- und Anlagenbau, oft in Kombination mit einem separaten Radiallager. Durch den geteilten Innenring ist das Lager nicht selbsthaltend. Außenring samt Kugelkranz und die beiden Innenringhälften lassen sich separat montieren, was den Einbau in enge Maschinengehäuse erleichtert.
Dieses Modell verfügt über die leicht erhöhte Radiallagerluft C3. Dadurch fällt der innere Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen größer aus als bei der Normalausführung. Das gleicht betriebsbedingte Temperaturunterschiede oder feste Passungen aus, ohne dass sich das Lager verspannt. Mit der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 erfüllt die Bauform grundlegende Anforderungen an Maß- und Laufgenauigkeit.
Die Bohrung beträgt 60 mm, der Außendurchmesser misst 110 mm und die Breite liegt bei 22 mm. Diese Abmessungen entsprechen der genormten Baureihe und ermöglichen den Austausch gegen maßgleiche Vierpunktlager in bestehenden Bauräumen.
Der geteilte Innenring erlaubt die Aufnahme einer größeren Anzahl an Wälzkörpern und führt zu steilen Druckwinkeln. Dadurch nimmt das Lager beidseitige Axialkräfte auf. Zudem lässt sich die Konstruktion schrittweise montieren, da beide Innenringhälften getrennt auf die Welle geschoben werden.
Die Kennzeichnung C3 kennzeichnet eine gegenüber der Normalluft vergrößerte Radiallagerluft. Sie verringert das Risiko, dass sich das Lager bei betrieblicher Erwärmung oder durch feste Passsitze verspannt, und unterstützt einen leichten Lauf unter Last.
Der Messingkäfig zeichnet sich durch Formstabilität und gute Notlaufeigenschaften aus. Er führt die Wälzkörper bei anspruchsvollen Bedingungen und eignet sich für höhere Betriebstemperaturen bis +150 Grad.
Als offenes Lager ohne Dichtungen erfordert das Modell eine Schmiermittelzufuhr über das Gehäuse, etwa durch Ölumlauf oder Nachschmierung mit Wälzlagerfett. Die umgebende Gehäusekonstruktion sollte gegen Schmutz und Feuchtigkeit abgedichtet sein.
Das Lager ist für den Einsatz bei Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Dieser thermische Bereich deckt zahlreiche industrielle Umgebungen ab, vorausgesetzt, der gewählte Schmierstoff ist für denselben Temperaturbereich freigegeben.
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