SKF
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Das Vierpunktlager QJ228 N2MA von SKF nimmt hohe Axialkräfte in beiden Richtungen bei kompakten Abmessungen von 140x250x42 mm auf.
Mit dem Vierpunktlager QJ228 N2MA bietet SKF in der Explorer-Leistungsklasse eine Lösung für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Die Bauform mit geteiltem Innenring ermöglicht eine hohe Wälzkörperanzahl, wodurch das Lager axial stark beansprucht werden kann. Da es sich um ein offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtung handelt, lässt sich das Schmiermittel auf das jeweilige Betriebsumfeld abstimmen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad.
Kompakte Wellenlagerungen erfordern oft die Aufnahme wechselnder Axialkräfte bei begrenztem axialem Bauraum. Das Vierpunktlager QJ228 N2MA fungiert in solchen Konstruktionen häufig als reines Axiallager in Kombination mit einem separaten Radiallager. Die beiden um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring dienen dazu, ein Mitdrehen des Außenrings im Gehäuse abzuwenden. Dank der geteilten Innenringkonstruktion montieren Sie Außenring samt Kugelsatz und die Innenringhälften separat auf die Welle.
Der massive Messingkäfig ist auch für höhere Betriebstemperaturen und starke Beschleunigungen ausgelegt und führt die Kugeln im Betrieb. Gegenüber Standardausführungen weist diese Variante eine erhöhte Genauigkeit auf: Die Maßgenauigkeit entspricht der Toleranzklasse P6, während die Laufgenauigkeit nach P5 gefertigt ist. Dies trägt zur Minderung von Vibrationen im System bei. Die normale Radiallagerluft unterstützt ein passendes Lagerspiel bei üblichen Betriebstemperaturen.
Dieses Wälzlager besitzt einen geteilten Innenring und nimmt Axialkräfte aus beiden Richtungen auf. Durch den Vierpunktkontakt spart die Konstruktion im Vergleich zu zweireihigen Lagern axialen Bauraum ein. Die Ausführung in der SKF Explorer-Klasse steht für angepasste Geometrien und sorgfältig bearbeitete Oberflächen.
Das Lager verfügt über 140 mm Bohrungsdurchmesser, 250 mm Außendurchmesser sowie 42 mm Breite. Diese Hauptabmessungen bestimmen den erforderlichen Bauraum auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung.
Die beiden um 180 Grad versetzten Haltenuten auf einer Stirnseite nehmen Sicherungsstifte des Gehäuses auf. Dadurch lässt sich der Außenring gegen unerwünschtes Verdrehen im Lagersitz sichern. Das ist relevant, wenn das Vierpunktlager mit radialem Spiel als reines Axiallager eingesetzt wird.
Die Kennzeichnung beschreibt engere Fertigungstoleranzen als bei Standardlagern. Maßgenauigkeit P6 bezieht sich auf geringere Abweichungen bei Bohrung und Außendurchmesser. Die Laufgenauigkeit P5 definiert einen präziseren Rundlauf der Ringe, was einen vibrationsarmen Lauf bei anspruchsvollen Bedingungen begünstigt.
Da das Lager offen ausgeführt ist, bestimmen die Betriebsparameter die Wahl des Schmiermittels. Je nach Drehzahl und Temperatur kommen mineralische oder synthetische Schmierfette sowie Umlauföle infrage. Der thermische Einsatzbereich der Lagerkomponenten reicht von -30 bis +200 Grad.
Durch die geteilte Bauform lassen sich die Komponenten schrittweise montieren. Zuerst wird die hintere Innenringhälfte auf die Welle aufgeschoben, danach der Außenring mit dem Kugelsatz und Messingkäfig. Zuletzt folgt die vordere Innenringhälfte, bevor die Baugruppe axial verspannt wird.
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