DICHTOMATIK
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Der V-Ring V130 L VIT aus FKM dichtet rotierende Wellen mit 117 mm Bohrung bei 7,9 mm Breite axial gegen Verunreinigungen ab.
Der V-Ring V130 L VIT dient als elastische Dichtung für Wellen im industriellen Umfeld. Das Bauteil sitzt direkt auf der rotierenden Welle und dichtet mit seiner flexiblen Dichtlippe axial gegen eine rechtwinklige Gegenlauffläche am stehenden Gehäuse ab. Durch den Werkstoff FKM, auch als Viton bekannt, eignet sich die Ausführung vor allem für Betriebsumgebungen mit aggressiven Medien oder höheren thermischen Anforderungen. Die Bauform mit dünnem Profil erleichtert die Integration in kompakte Konstruktionen.
Der V-Ring V130 L VIT dient vorrangig als Sekundärdichtung oder Vorschaltdichtung, um dahinterliegende Wälzlager vor Staub, Spritzwasser und festen Schmutzpartikeln zu schützen. Da der Ringkörper mit der Welle rotiert, wirkt die Konstruktion bei steigender Drehzahl wie eine Schleuderscheibe, die Schmutz und Flüssigkeiten radial abweist. Das Element eignet sich für Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinenbau, bei denen rotierende Komponenten gegen äußere Einflüsse abgeschirmt werden sollen.
Das Elastomer FKM zeichnet sich durch hohe Beständigkeit gegen Mineralöle, Fette, Kraftstoffe und chemische Einflüsse aus. In Verbindung mit der Bauform für dünne Profile beansprucht dieser V-Ring axial wenig Bauraum und lässt sich auch bei geringen Platzverhältnissen montieren. Bei der Vorbereitung empfiehlt sich eine glatte, rechtwinklige Gegenlauffläche, damit die Dichtlippe gleichmäßig anliegt und ihre Funktion bei axialen Schiefstellungen der Welle erfüllt.
Gefertigt aus Fluorkautschuk (FKM) verfügt der Dichtring über eine Bohrung von 117 mm bei einer Einbaubreite von 7,9 mm. Das Bauteil sitzt mit elastischer Vorspannung auf der Welle, rotiert mit dieser mit und dichtet über eine flexible Dichtlippe axial gegen eine Gehäusewand ab.
Die elastische Lippe liegt axial unter leichtem Druck an einer senkrecht zur Welle angeordneten Gegenfläche an. Sie verhindert das Vordringen von Schmutz und Feuchtigkeit in das Lagergehäuse. Da der Dichtungskörper mit der Welle rotiert, werden auftreffende Partikel und Flüssigkeiten durch die wirkende Zentrifugalkraft zusätzlich nach außen weggeschleudert.
Fluorkautschuk (FKM) empfiehlt sich vor allem für anspruchsvolle thermische und chemische Umgebungsbedingungen. FKM bietet eine sehr gute Beständigkeit gegenüber synthetischen Schmierstoffen, aggressiven Chemikalien, Säuren und Kraftstoffen. Zudem behält das Material seine Elastizität auch unter erhöhten Betriebstemperaturen bei.
Die Montage erfolgt durch vorsichtiges Aufziehen über das Wellenende. Durch die elastische Dehnung haftet der Ring fest auf der Welle und benötigt im normalen Betrieb keine zusätzliche Befestigung. Wichtig ist eine saubere, gratfreie Welle und eine ausreichend glatte Lauffläche am Gehäuse, an der die Lippe anliegt.
Ein dünnes Profil benötigt in axialer Richtung besonders wenig Platz. Dadurch lässt sich der V-Ring auch in Maschinenkonstruktionen nachrüsten, bei denen herkömmliche Dichtsysteme aus Bauraummangel ausscheiden. Die Schutzwirkung gegen Schmutz und Spritzwasser bleibt trotz der kompakten Abmessungen erhalten.
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