DICHTOMATIK
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Der V-Ring V80 S VIT dient als axiale Elastomerdichtung aus chemisch beständigem FKM (Viton) mit 72 mm Bohrung für anspruchsvolle Wellenabdichtungen.
Als axial wirkende Dichtung dichtet der V-Ring V80 S VIT direkt gegen eine senkrecht zur Welle stehende Gegenlauffläche ab. Der Dichtungsring rotiert im Betrieb mit der Welle mit und hält Schmutz, Spritzwasser sowie Schmierstoffe zurück. Gefertigt aus Fluorkautschuk (FKM/Viton), eignet sich diese Ausführung besonders für Anwendungen mit erhöhter chemischer Belastung oder thermischer Beanspruchung.
Dieser V-Ring V80 S VIT dient vor allem als Vorschaltdichtung zum Schutz von Lagern und Radial-Wellendichtringen. Durch den Sitz auf einer Welle mit 72 mm Durchmesser wirkt der Ringkörper zusätzlich als Schleuderscheibe, die Schmutzpartikel und Flüssigkeiten durch die Fliehkraft nach außen ablenkt. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau, bei denen aggressive Medien oder erhöhte Temperaturen den Einsatz anderer Elastomere einschränken.
Die Bauform mit verstärktem Versteifungskörper verleiht dem Dichtring erhöhte Formstabilität auf der Welle. Bei einer axialen Breite von 6,8 mm gleicht die elastische Dichtlippe leichte Fluchtungsfehler oder axiale Wellenbewegungen aus. Das Material FKM zeichnet sich durch Beständigkeit gegenüber vielen Ölen, Fetten, Kraftstoffen und Lösungsmitteln aus. Eine saubere, rechtwinklig zur Welle ausgeführte Gegenlauffläche unterstützt dabei den gleichmäßigen Anpressdruck der Lippe.
Als axiale Wellendichtung aus FKM (Viton) besitzt die Ausführung eine Bohrung von 72 mm und eine Breite von 6,8 mm. Der verstärkte Versteifungskörper sorgt für stabilen Halt auf der rotierenden Welle.
Die Montage erfolgt axial auf der Welle, sodass die Dichtung mit dieser mitrotiert. Die Dichtlippe liegt axial an einer Gegenfläche des Gehäuses an. Durch die Rotation fungiert der Ringkörper gleichzeitig als Schleuderscheibe gegen Schmutz und Spritzwasser von außen.
FKM (Fluor-Kautschuk) empfiehlt sich bei Kontakt mit aggressiven Medien wie synthetischen Schmierstoffen, Säuren, Lösungsmitteln oder Kraftstoffen sowie bei thermischen Belastungen, bei denen herkömmliche Standard-Elastomere wie NBR verspröden würden.
Maßgeblich sind der Innendurchmesser von 72 mm zur Anpassung an die Welle sowie die axiale Einbaubreite von 6,8 mm. Der V-Ring wird leicht gedehnt auf die Welle aufgezogen, wodurch ein kraftschlüssiger Sitz entsteht.
Die Bauform mit verstärktem Versteifungskörper bietet eine erhöhte radiale Eigensteifigkeit. Dadurch behält der V-Ring auch bei höheren Drehzahlen seinen Sitz auf der Welle bei und verringert die Anfälligkeit gegenüber Verformungen durch Fliehkräfte.
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