DICHTOMATIK
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Der V-Ring V20 S VIT aus FKM dichtet rotierende Wellen mit 18 mm Bohrungsdurchmesser bei einer Einbaubreite von 4,7 mm axial ab.
Der V-Ring V20 S VIT ist eine axial wirkende Elastomerdichtung für den Einsatz auf rotierenden Wellen. Durch das Material FKM (Viton) eignet sich dieses Dichtelement für Umgebungen mit thermischer oder chemischer Beanspruchung. Die Dichtung rotiert direkt mit der Welle und dichtet mit ihrer Lippe gegen eine senkrecht stehende Gegenlauffläche am Gehäuse ab. Auf diese Weise schützt das Bauteil angrenzende Lagerstellen vor Schmutz sowie Spritzwasser und begrenzt den Austritt von Schmierstoffen.
Dieser V-Ring dient vor allem als Sekundär- oder Vorschaltdichtung an rotierenden Wellen und Gehäusestirnflächen. Durch den Werkstoff FKM widersteht der Dichtring vielen aggressiven Medien, Ölen und erhöhten Betriebstemperaturen. Der elastische Grundkörper sitzt fest auf der 18-mm-Welle. Im Betrieb wirkt der rotierende Ringkörper wie eine Schleuderscheibe, die Verunreinigungen und Feuchtigkeit durch Fliehkraft nach außen abweist. Dies verringert die Belastung nachgelagerter Hauptdichtungen.
Die Ausführung S besitzt einen verstärkten Versteifungskörper, welcher der Dichtung einen festen Halt auf der Welle verleiht. Diese Konstruktion stabilisiert den Dichtsitz auch bei dynamischen Belastungen und wirkt einem axialen Wandern des Rings entgegen. Für den Einbau sind das Innenmaß von 18 mm und die Einbaubreite von 4,7 mm maßgeblich. Eine ausreichend feine, plane Gegenlauffläche am Gehäuseteil unterstützt die gleichmäßige Anlage der flexiblen Dichtlippe.
Diese elastische Axialdichtung aus Fluorkautschuk (FKM/Viton) dichtet axial auf rotierenden Wellen ab. Die flexible Dichtlippe liegt an einer gehäuseseitigen Gegenlauffläche an, um Lagerstellen vor dem Eindringen von Staub, Schmutz sowie Spritzwasser zu schützen.
Das Dichtelement weist einen Bohrungsdurchmesser von 18 mm im ungespannten Zustand auf und besitzt eine axiale Einbaubreite von 4,7 mm. Durch die Elastizität des Materials lässt sich der Ring gedehnt auf den vorgesehenen Wellensitz aufschieben.
FKM zeichnet sich im Vergleich zu Standard-Elastomeren durch eine hohe Beständigkeit gegenüber vielen Ölen, Fetten, Chemikalien und Treibstoffen aus. Zudem eignet sich der Werkstoff für Umgebungen mit höheren thermischen Belastungen, wodurch er bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen bevorzugt wird.
Der verstärkte Profilquerschnitt der Bauform S sorgt für eine höhere radiale Eigensteifigkeit und einen festen Sitz auf der Welle. Dadurch behält die Dichtung auch bei höheren Rotationsgeschwindigkeiten sowie Vibrationen ihre definierte Einbauposition bei.
Der V-Ring dichtet im Gegensatz zu Radial-Wellendichtringen nicht auf dem Wellenmantel, sondern axial an einer Gehäusewand oder einem Gehäusedeckel ab. Während der Ringkörper mit der Welle rotiert, gleitet die kegelige Lippe mit geringem Anpressdruck an der stillstehenden Stirnfläche.
Die Dichtung wird vorsichtig über das Wellenende gedehnt und bis zur vorgesehenen axialen Position vorgeschoben. Achten Sie darauf, den Dichtring nicht über scharfe Kanten zu ziehen und die Dichtlippe mit der vorgesehenen Anpressung gegen die saubere Gegenlauffläche auszurichten.
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