V25  S V-Ringe von DICHTOMATIK
V25  S V-Ringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

V-Ringe DICHTOMATIK V25 S

Technische Daten
 
Innendurchmesser
22 mm
Breite
4,7 mm
Material
NBR (Perbunan)
Bauform
verstärkter Versteifungskörper
Gewicht
0,002 kg
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V-Ringe DICHTOMATIK V25 S
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V-Ringe DICHTOMATIK V25 S

Der V-Ring V25 S aus NBR dichtet rotierende Wellen mit 22 mm Durchmesser axial gegen Schmutz sowie Spritzwasser ab.

Der V-Ring V25 S dient als berührende Axialdichtung für rotierende Wellen. Die elastische Dichtung aus NBR (Perbunan) wird direkt auf die Welle mit 22 mm Durchmesser aufgezogen und läuft im Betrieb mit dieser um. Durch die axiale Anlage der flexiblen Dichtlippe an einer Gegenlauffläche schützt dieser Dichtring nachgelagerte Bauteile wie Wälzlager vor eindringenden Partikeln oder Feuchtigkeit. Mit einer Breite von 4,7 mm eignet sich das Bauteil auch für beengte Einbauräume.

Wofür eignet sich der V-Ring V25 S im industriellen Einsatz?

Der V-Ring V25 S kommt vorwiegend als Sekundärdichtung oder Vorschaltdichtung an rotierenden Wellenanordnungen zum Einsatz. Da der Ringkörper mit der Welle rotiert, wirkt er zusätzlich wie eine Schleuderscheibe, die Schmutzpartikel und Spritzflüssigkeiten durch die Fliehkraft nach außen abweist. Die Konstruktion toleriert leichte Fluchtungsfehler sowie Schiefstellungen der Welle, ohne dass der Kontakt der Dichtlippe abreißt. Damit eignet sich das Produkt für staub- und spritzwassergefährdete Umgebungen.

Welche Vorteile bietet der verstärkte Versteifungskörper bei diesem V-Ring?

Die Ausführung mit verstärktem Versteifungskörper sorgt für einen besonders festen Sitz auf der Welle. Diese Bauform verhindert ein Verrutschen oder ungewolltes Verformen des Dichtungsrückens bei dynamischen Belastungen. Der Werkstoff NBR (Perbunan) zeichnet sich durch Beständigkeit gegen Schmierfette, Mineralöle sowie mechanischen Verschleiß aus. Bei der Montage ist darauf zu achten, dass die Gegenlauffläche am stehenden Gehäuse gratfrei vorbereitet ist, damit die Dichtlippe gleichmäßig und reibungsarm anliegt.

Was zeichnet den V-Ring V25 S aus?

Als elastische Axialdichtung aus NBR verfügt der V-Ring V25 S über eine Bohrung von 22 mm und eine Breite von 4,7 mm. Durch den verstärkten Versteifungskörper sitzt der Ring formstabil auf der Welle und dichtet rotierende Systeme axial gegen äußere Einflüsse wie Staub, Schmutz und Spritzwasser ab.

Wie funktioniert die Abdichtung bei einem V-Ring?

Im Gegensatz zu Radial-Wellendichtringen dichtet ein V-Ring axial gegen eine senkrecht zur Welle stehende Fläche ab. Der elastische Ringkörper wird direkt auf die Welle montiert und dreht sich mit dieser mit. Die flexible Lippe liegt leicht an der gehäuseseitigen Gegenfläche an und hält Verunreinigungen wirksam zurück.

Welche Eigenschaften besitzt das Material NBR (Perbunan)?

NBR oder Perbunan ist ein Synthesekautschuk für elastische Dichtelemente. Das Elastomer bietet eine hohe Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierfetten und Ölen. Zudem verfügt der Werkstoff über eine gute Elastizität sowie Verschleißfestigkeit, was eine gleichmäßige Anlage der Dichtlippe im Betrieb begünstigt.

Welche Maße müssen beim V-Ring V25 S beachtet werden?

Der V-Ring besitzt einen Innendurchmesser beziehungsweise eine Bohrung von 22 mm und eine Einbaubreite von 4,7 mm. Durch die elastische Dehnung des NBR-Körpers passt sich die Dichtung dem vorgegebenen Wellendurchmesser an. Der axiale Einbauraum muss ausreichend Tiefe für die elastische Lippenanpressung bieten.

Welche Funktion hat die Schleuderwirkung bei rotierenden Wellen?

Weil der V-Ring fest auf der Welle sitzt und mitdreht, schleudert die Fliehkraft auftreffende Verunreinigungen und Flüssigkeitsspritzer direkt vom Dichtspalt weg. Dieser Schleudereffekt entlastet die Dichtlippe im laufenden Betrieb und unterstützt den Schutz des dahinterliegenden Lagers vor Schmutzeintrag.

Worauf ist bei der Montage des V-Rings V25 S zu achten?

Der Ring wird vorsichtig über das Wellenende geschoben, ohne die Dichtlippe an scharfen Kanten oder Passfedernuten zu beschädigen. Die Gegenlauffläche am stehenden Gehäuseteil muss glatt sowie frei von Riefen und Graten sein, um vorzeitigen Abrieb der Dichtlippe zu vermeiden.

Freudenberg FST GmbH
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