DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der V-Ring V50 S VIT dichtet Wellen mit 45 mm Durchmesser axial ab und besteht aus widerstandsfähigem FKM-Elastomer.
Der V-Ring V50 S VIT dient als elastische Axialdichtung für rotierende Wellen. Die Dichtung rotiert direkt mit der Welle, während die flexible Dichtlippe axial an einer senkrecht stehenden Gegenlauffläche wie einer Gehäusewand anliegt. Durch den Werkstoff FKM (Viton) eignet sich dieses Modell für anspruchsvolle Umgebungen mit aggressiven Medien oder Schmierstoffen. Mit einer Bohrung von 45 mm und einer Breite von 5,5 mm schützt das Bauteil nachgelagerte Lagerstellen vor Schmutz und Spritzwasser.
Diese Bauform schützt Wälzlagerungen vor dem Eindringen von Staub, Feuchtigkeit und groben Partikeln. Da der elastische Ringkörper mit der Welle umläuft, fungiert die Dichtung gleichzeitig als Schleuderscheibe gegen Flüssigkeiten. Konstruktionen mit Fettschmierung oder Ölschmierung nutzen V-Ringe häufig als vorgeschaltete Sekundärdichtung. Typische Einsatzfelder finden sich im Maschinenbau und in industriellen Antriebssystemen, bei denen die primäre Dichtung wirksam entlastet werden soll.
Die Ausführung mit verstärktem Versteifungskörper verleiht dem Ringkörper erhöhte Formstabilität auf dem Wellensitz. Dadurch behält der V-Ring auch bei dynamischer Belastung seinen festen Sitz auf der 45-mm-Welle bei. In Kombination mit dem Werkstoff FKM widersteht die Dichtung vielen synthetischen Schmierstoffen und Chemikalien. Eine ebene Gegenlauffläche sowie die passende axiale Vorspannung der Dichtlippe tragen im Betrieb dazu bei, vorzeitigen Abrieb zu vermeiden und die Funktion aufrechtzuerhalten.
Die Kombination aus FKM (Viton) und einem verstärkten Versteifungskörper zeichnet diese Ausführung aus. Die Dichtung wird direkt auf eine Welle mit 45 mm Durchmesser montiert. Sie läuft mit der Drehbewegung um und dichtet mit ihrer Lippe axial gegen eine Gehäusefläche ab, wodurch Schmutz und Flüssigkeiten abgewiesen werden.
Mit einem Innendurchmesser von 45 mm und einer Einbaubreite von 5,5 mm dichtet das Bauteil axial ab. Der elastische Innendurchmesser sorgt für die erforderliche Eigenspannung auf der Welle. Bei der Auslegung der Dichtstelle ist zu beachten, dass der axiale Abstand zur Gegenlauffläche die Anpressung der Dichtlippe bestimmt.
Im Gegensatz zu Radial-Wellendichtringen dichtet der V-Ring axial gegen eine Stirnfläche ab. Der Ringkörper sitzt fest auf der rotierenden Welle. Durch die Drehbewegung schleudert der Körper Verunreinigungen nach außen ab, während die Lippe leichten axialen Kontakt hält. Das System erzeugt minimale Reibung und toleriert leichte Fluchtungsfehler der Welle.
FKM bietet eine hohe Beständigkeit gegenüber vielen Ölen, Fetten, Kraftstoffen und aggressiven Chemikalien. Dichtungen aus Fluorkautschuk eignen sich für anspruchsvolle thermische und chemische Bedingungen, bei denen herkömmliche Standardelastomere wie NBR an ihre Grenzen stoßen. Dies trägt zu einer stabilen Standzeit der Dichtung in industriellen Anlagen bei.
Die axiale Gegenlauffläche am Gehäuse sollte fein bearbeitet, drallfrei und frei von Riefen oder Graten sein. Eine unzureichende Oberflächengüte führt zu schnellerem Verschleiß der elastomeren Dichtlippe. Für den kontinuierlichen Betrieb empfiehlt sich die vorherige Benetzung der Kontaktzone mit dem verwendeten Schmierstoff, um Trockenlauf während des Anfahrens zu verhindern.
Ja, V-Ringe werden häufig als vorgeschaltete Schutzdichtung vor Radial-Wellendichtringen oder Wälzlagern montiert. Sie fangen groben Schmutz, Spritzwasser sowie Fremdkörper bereits vor der eigentlichen Hauptdichtung ab. Dadurch verringert sich die mechanische Belastung der Hauptdichtlippe und das gesamte Lagersystem wird geschützt.
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