UKF
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Das Trennkugellager UM30 .A16.I/1 von UKF bietet mit 30 mm Bohrung, 72 mm Außendurchmesser und Trennkugeln präzise Führung bei hoher Drehfreudigkeit.
Beim Trennkugellager UM30 .A16.I/1 handelt es sich um ein zweireihiges Wälzlager des Herstellers UKF GmbH. Die Konstruktion zeichnet sich durch Kugelkränze ohne herkömmlichen Käfig aus. Stattdessen übernehmen kleinere Trennkugeln die Führung und Beabstandung der lastübertragenden Hauptkugeln. Gefertigt aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, ist diese Sonderausführung gezielt für technische Aufgaben konzipiert, bei denen geringe Reibung und hohe Laufruhe gefordert sind.
Die zweireihige Bauform eignet sich für präzise Lagerungsanordnungen, bei denen kombinierte radiale und axiale Kräfte verlässlich abgestützt werden müssen. Der integrierte Druckwinkel von 16 Grad unterstützt dabei definierte axiale Lastanteile. Durch den bewussten Verzicht auf einen Käfig verringern die zwischengeschalteten Trennkugeln den Reibungswiderstand zwischen den tragenden Wälzkörpern. Für den Betrieb ist ein thermischer Einsatzbereich von -20 bis +120 Grad Celsius vorgesehen.
Der Druckwinkel von 16 Grad definiert die Wirklinie der Kraftübertragung im zweireihigen Lagersystem. Konstruktiv entscheidend sind darüber hinaus die feinen Fertigungstoleranzen der Bauteile: Der Innenring ist genauer als P4 beziehungsweise ABEC 7 ausgeführt, während der Außenring präziser als P5 beziehungsweise ABEC 5 gefertigt ist. Diese engen Toleranzklassen tragen dazu bei, Rundlauffehler und Vibrationen gering zu halten. Da das Wälzlager als offene Variante ohne integrierte Dichtungen ausgelegt ist, erfordert die Konstruktion eine saubere, extern abgedichtete Einbauumgebung.
Mit 30 mm Bohrung, 72 mm Außendurchmesser und 19 mm Breite kombiniert das zweireihige Wälzlager kompakte Abmessungen mit hoher Ablaufgenauigkeit. Besondere Kennzeichen sind der Verzicht auf einen Käfig zugunsten von zwischengeschalteten Trennkugeln sowie der Druckwinkel von 16 Grad für eine definierte Kraftübertragung.
Trennkugeln verhindern den direkten Kontakt zwischen den lasttragenden Hauptkugeln im Lager. Dadurch entfällt das gegenseitige Reiben benachbarter Kugeloberflächen. Dies senkt das Reibmoment im Betrieb, vermindert Verschleiß und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf ohne konventionellen Käfig.
Der Innenring ist genauer als P4 (ABEC 7) gefertigt, während der Außenring Toleranzen genauer als P5 (ABEC 5) einhält. Diese abgestimmten Genauigkeitsstufen verringern Rundlauffehler im Betrieb und unterstützen eine exakte Führung der gelagerten Komponenten.
Der Schutz vor Schmutz, Feuchtigkeit und Partikeln muss über die umgebende Gehäusekonstruktion erfolgen, da das Lager als offene Ausführung ohne Dichtscheiben konzipiert ist. Externe Dichtelemente wie Wellendichtringe stellen sicher, dass das Schmiermittel im Lagerraum verbleibt.
Dank der Fertigung aus Wälzlagerstahl 100Cr6 deckt die Lagerkonstruktion Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad Celsius ab. Bei der Auslegung der Schmierung ist darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel diesen thermischen Bereich zuverlässig abdeckt.
Ringe und Wälzkörper bestehen aus dem bewährten Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieses Material bietet eine hohe Härte und Formstabilität, wodurch die Maßhaltigkeit der präzise tolerierten Laufbahnen auch unter wechselnden Betriebsbedingungen unterstützt wird.
UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
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