SKF
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Auf einen Blick: Toroidalrollenlager C2213 KV von SKF Wälzlager mit 65 mm Bohrung, 120 mm Außendurchmesser und 31 mm Breite für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Toroidalrollenlager C2213 KV ist ein kompaktes Wälzlager mit balligen Rollen, das Winkeleinstellbarkeit mit axialer Verschiebbarkeit verbindet. Dieses Modell von SKF Wälzlager besitzt eine konische Bohrung mit Kegelverhältnis 1:12 sowie die Hauptabmessungen 65 mm Bohrungsdurchmesser, 120 mm Außendurchmesser und 31 mm Breite. Es dient typischerweise als reines Loslager in industriellen Wellenlagerungen, um thermische Längenänderungen und Fluchtungsfehler zwangskräftefrei auszugleichen.
Das Toroidalrollenlager C2213 KV kommt vorrangig in Lagerungskonzepten zum Einsatz, bei denen Wellendurchbiegungen und axiale Ausdehnungen gleichzeitig auftreten. Da das Lager vollrollig ohne Käfig ausgeführt ist, nimmt es hohe radiale Kräfte auf. Es eignet sich für anspruchsvolle Industrieanordnungen mit hohen Belastungen. Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad, wodurch sich das offene Wälzlager auch für thermisch beanspruchte Umgebungen eignet.
Die konische Bohrung (1:12) ermöglicht die Montage direkt auf einem kegeligen Wellensitz oder mittels Spannhülse. Dadurch lässt sich die normale Radiallagerluft beim axialen Aufpressen feinfühlig auf das gewünschte Betriebsspiel einstellen. Dank der Toleranzklasse P5 (ABEC 5) bietet die Komponente eine präzise Laufgenauigkeit. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, werden Schmierstoffzufuhr und externe Gehäusedichtungen anwendungsbezogen ausgelegt.
Mit einem Bohrungsdurchmesser von 65 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Breite von 31 mm entspricht das Lager den definierten Standardmaßen. Die Bohrung ist konisch mit dem Kegelverhältnis 1:12 gefertigt. Vor dem Einbau ist zu prüfen, ob die Aufnahme auf einer kegeligen Welle oder mit einer passenden Montagehülse erfolgt.
Bei einem vollrolligen Lager wird der verfügbare Raum zwischen Innen- und Außenring vollständig mit Rollenkörpern befüllt, da kein trennender Käfig vorhanden ist. Diese Konstruktion erlaubt die Aufnahme besonders hoher radialer Belastungen. Vollrollige Ausführungen eignen sich vor allem für schwere statische sowie dynamische Radiallasten bei moderaten Drehzahlen.
Mit der Toleranzklasse P5 (entspricht ABEC 5) gelten engere Maß-, Form- und Lauftoleranzen als bei der Normaltoleranz. Das Lager zeichnet sich durch einen reduzierten Rundlauffehler aus. Dies unterstützt einen ruhigen Lauf und empfiehlt sich für Industrieanwendungen, die eine präzise Führung der Welle verlangen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad. Da das Lager offen ausgeführt ist und keinen temperaturempfindlichen Kunststoffkäfig enthält, eignet es sich auch für thermisch beanspruchte Umgebungen. Voraussetzung dafür ist ein Schmiermittel, dessen Spezifikation auf die vorherrschenden Betriebstemperaturen abgestimmt ist.
Ein Lager mit konischer Bohrung (1:12) wird entweder unmittelbar auf einen passend geschliffenen Wellenkegel geschoben oder über eine Spann- beziehungsweise Abziehhülse fixiert. Beim axialen Aufschieben weitet sich der Innenring elastisch auf. Dieser Vorgang reduziert das Radialspiel gezielt, wodurch sich das Lagerspiel bei der Montage feinfühlig regulieren lässt.
Als offenes Lager ohne eingebaute Dichtscheiben erfordert diese Ausführung eine externe Gehäuseabdichtung. Radialwellendichtringe oder Labyrinthdichtungen im Gehäusedeckel schützen die Rollbahn vor Fremdkörpern und halten Schmierstoffe zuverlässig im Inneren des Lagerraums.
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